Klassenerhalt, weil Lingen sich aus der Oberliga zurückzieht 

Heeslinger SC atmet auf

Alles wird gut – voraussichtlich: Hansi Bargfrede wird mit seinem Heeslinger SC wohl auch künftig in der Oberliga spielen. - Foto: imago

Heeslingen - Von Matthias Freese und Frank von Staden. Die Zeichen stehen auf Klassenerhalt: Der Heeslinger SC wird aller Voraussicht nach trotz des Abstiegs auch in der nächsten Saison in der Fußball-Oberliga antreten dürfen. Grund: Ein Rückzug des bisherigen Ligarivalen TuS Lingen ist so gut wie beschlossene Sache – das sickerte gestern durch. Außerdem würde es im Falle eines Sieges des 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga-Relegation heute Abend gegen Altona 93 ohnehin zum Ligaverbleib reichen. Treten beide Fälle ein, bleibt völlig überraschend sogar der TB Uphusen Oberligist.

„Wir haben jetzt zwei Eisen im Feuer“, meinte Heeslingens Coach Hansi Bargfrede, wollte aber aktuell noch keine Entwarnung geben, auch weil dem TuS Lingen eine Frist von Seiten der Niedersächsischen Fußball-Verbandes bis Freitag eingeräumt worden ist. Allerdings sind den Emsländern zwei potenzielle dicke Sponsoren abgesprungen, zudem drücken den Club Schulden in Höhe von 60.000 Euro.

Und Bargfrede weiß nach einem Gespräch mit Lingens Torjäger Colin Heins, der auch schon für Heeslingen und den Rotenburger SV gespielt hat: „Der Vorstand hat den Jungs mitgeteilt, dass sie den Verein wechseln können und man nicht mehr an der Oberliga teilnimmt. Das ist schon ein klares Zeichen.“

„Es ist kein Gerücht: Der TuS Lingen zieht die Oberligamannschaft vom Spielbetrieb zurück.“, bestätigte der Verein auch auf seiner Facebook-Seite. Vermutlich geht es dann künftig in der 2. Kreisklasse weiter.

Sollte es zum Heeslinger Klassenerhalt kommen, würden Bargfrede mehrere Probleme erspart bleiben. „Wir können derzeit ja nicht planen. Für die Oberliga steht der Kader, im Falle des Abstiegs steht nichts. Es kommen fast alle neuen Spieler nur, wenn wir in der Oberliga bleiben.“ Im Falle des Abstiegs müssten sich die Heeslinger aber zumindest keinen neuen Trainer suchen. „Natürlich ist es demotivierend, aber ich kann ja nicht weglaufen“, sagt das Urgestein. „Wir würden dann auch bestimmt nicht wieder sofort hochgehen, sondern noch mehr mit den Talenten arbeiten.“

Beim Uphuser Turnerbund gab man sich erst einmal etwas zurückhaltend. Doch signalisierte der sportliche Leister Markus Nesemann, „dass wir durchaus gerüstet und bereit wären, wenn die Oberliga-Verantwortlichen uns kontaktieren würden. Allerdings müssten wir schon noch das ein oder andere interne Gespräch führen – natürlich auch mit der Mannschaft.“

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