Den längsten Trip hatte Vanessa House hinter sich. Im kalifornischen Fresno war sie bereits Dienstag am frühen Morgen in den Flieger gestiegen, dann erst in Salt Lake City und danach nochmals in Atlanta umgestiegen, um nach Amsterdam zu gelangen. Rund 25 Stunden war sie letztlich unterwegs und erzählte: „Ich glaube, ich saß allein 13 oder 14 Stunden im Flugzeug.“ Für Centhya Hart war es von Memphis direkt
Von Takács und
Vatthauer abgeholt
Auf dem Flughafen Schiphol traf sich das Trio dann erstmals, um gemeinsam weiter zu jetten, mit dem Flug KL 1781 mit minimaler Verspätung in Hamburg zu landen und dort am frühen Nachmittag von den neuen Mitspielerinnen Kata Takács und Lea Vatthauer in Empfang genommen zu werden. Kurz nach vier bezogen die neuen Bewohner der Basketball-WG dann ihre Zimmer – die Reisestrapazen waren ihnen anzusehen, die Vorfreude auf ihr Engagement bei den Hurricanes aber ebenfalls.
Coach Senger hatte den drei „Amis“ bereits im Vorfeld ein Laufprogramm übermittelt, „damit sie körperlich einigermaßen fit ankommen“. Für gestern Abend hatte er den Neuen die Teilnahme am Training allerdings noch freigestellt. Auch wenn Senger die Erwartungen hinsichtlich des ersten gemeinsamen Auftritts, beim Turnier in Chemnitz am Wochenende, runterschraubt, hat er natürlich klare Vorstellungen, was er von seinen US-Profis künftig erwartet: „Sie sollen Führungsrollen übernehmen und die Trainingsintensität steigern. Vanessa soll als Aufbauspielerin eine Leaderin werden, von den beiden Großen erhoffe ich mir mehr Präsenz unterm Korb als letzte Saison. Da sollen sie unsere Defizite ausmerzen.“
























