Gemeinsamer Auftritt der Miseres bei 24:19

Erstmals an der Seite des Bruders

Zweiter Einsatz bei der Ersten – erstmals zusammen mit dem Bruder: Michel Misere steuerte vier Tore bei. - Foto: Freese

Rotenburg - Höhenluft schnuppern weiterhin die Verbandsliga-Handballer des TuS Rotenburg, die nach dem 24:19 (13:12)-Sieg bei TuRa Marienhafe ihre weiße Weste wahren und mit 6:0 Punkten für knapp zwei Stunden die Tabellenführung übernahmen. Dann mussten sie diese aber wieder dem TvdH Oldenburg überlassen, der ein Spiel mehr ausgetragen hat und bei der SG Neuenhaus/Uelsen mit 24:20 gewann.

Anstelle des für eine Woche im Urlaub weilenden Trainers Nils Muche hatte Co-Trainer Maik Hoops die Zügel in der Hand. „Das war ein Arbeitssieg. Die Abwehrleistung war in Ordnung, aber vorne haben wir vor allem in den ersten 30 Minuten oft zu fahrig gespielt und dadurch den Gegner, der sehr gut auf uns eingestellt war, aufgebaut“, stellte Hoops fest. Im Tor zeigte Yannick Kelm 60 Minuten lang eine starke Leistung. Lukas Misere war rechtzeitig aus dem Urlaub zurück und erzielte hauptsächlich aus den Rückraum sieben Treffer. Ohne Torerfolg blieb dieses Mal Linksaußen Nils Rosemann, der noch gegen den TSV Daverden mit neun Treffern geglänzt hatte. „Er hat vorne Pech im Abschluss gehabt, aber dennoch seine Leistung gebracht“, bestätigte Hoops. Die jungen Sören Heyber und Jens Behrens sowie der A-Jugendliche Michel Misere wussten erneut zu überzeugen. Michel Misere lief zudem erstmals in einem Pflichtspiel zusammen mit seinem Bruder Lukas auf.

Rotenburg kam nach der langen Busfahrt schwer in Schwung und lag nach 15 Minuten mit 5:8 zurück. Drei Tore in Folge von Luka Bruns, Lukas Misere und Patrick Zahn sorgten für den Ausgleich. Zur Halbzeit lagen die Gäste erstmals durch den Treffer von Lukas Misere mit 12:11 vorne.

Nach dem Wechsel zog Rotenburg durch ein Tor von Michel Misere auf 17:14 (39.) davon. Die Gastgeber beschäftigten sich mehr mit den Entscheidungen der Unparteiischen und kamen dadurch aus dem Spielrhythmus. „Auch wir waren oft nicht mit den Entscheidungen zufrieden, haben aber unseren Mund gehalten und uns auf unser Spiel konzentriert“, bemerkte Hoops. Nach weiteren Toren von Sören Heyber (2) und Michel Misere stand das 24:19 fest. - jho

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