RSV im Pokal mit Blitzstart und standesgemäßem 7:0-Sieg in Bothel

Durmaz benötigt nur 50 Sekunden

Gefahr im Fünfmeterraum des TuS Bothel: Rotenburgs Tim Potratz kommt zum Kopfball und wird von Cedric Ahrens (rechts daneben) gestört, sodass der Ball vorbei geht. Keeper Christian Riesebeck (r.) kassierte am Ende dennoch sieben Gegentore. - Foto: Freese

Bothel - Von Matthias Freese. Das Ergebnis war standesgemäß, die Stimmung bei Matthias Rose dennoch nicht die beste. Obgleich die Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV souverän die erste Hauptrunde des Bezirkspokals mit einem 7:0 (3:0) beim klassentieferen TuS Bothel überstanden hatten, hörte sich das Resüme des Trainers fast wie nach einer Niederlage an: „Wir haben Bothel nicht so unter Druck gesetzt, wie ich es mir wünsche. Wir haben nicht aggressiv und schnell genug nach vorne gespielt – das hat mir nicht gefallen“, zählte Rose die Mängelliste auf.

Bothel reichte es auch so. „Wir haben den Rotenburgern die Räume angeboten und sie haben das eiskalt ausgenutzt“, meinte Co-Trainer Dennis Schlifelner, der zusammen mit Torben Klinger die Kommandos in Abwesenheit von Spielertrainer Christoph Meinke gab. „In einigen Situationen hätten wir uns schlauer anstellen können“, ergänzte Klinger.

Wenngleich die Gastgeber auch einen frühen herben Verlust zu beklagen hatten. Mit Bastian Hollmann verletzte sich ausgerechnet der Kapitän und die zentrale Figut im Mittelfeld. Nach einem Luftduell, an dem Mitspieler Sven Beyer und RSV-Rückkehrer Jannis Oberbörsch beteiligt waren, blieb er liegen und ging nach längerer Behandlungspause benommen vom Feld – auch ein Stück des Schneidezahns war ihm abgebrochen (10.).

Der RSV führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0, denn wie schon in der Qualifikationsrunde beim Bremervörder SC (4:0) traf die Wümme-Elf gleich in der ersten Minute. Nach exakt 50 Sekunden schlenzte Sercan Durmaz den Ball ins untere rechte Eck. Durmaz war ohnehin laufstark und gefährlich über die linke Seite und erzielte später auch das 6:0 nach Doppelpass mit Yannik Malende (79.). Die weiteren Tore steuerten Atilla Iscan nach Pass von Jannis Oberbörsch (39.), Iscan nach erlaufenem Ball von Jelle Röben (44.), Malende per Lupfer zehn Sekunden nach seiner Einwechslung (62.), Andreas Kiel per Elfmeter nach Foul von Kevin Altmann an Durmaz (76.) sowie Patrick Peter in der Schlusssekunde bei.

Der in die Bezirksliga aufgestiegene Schiedsrichter Andreas Musa (TuS Zeven) hätte zudem in der 35. Minute durchaus auf den Punkt zeigen können, als Oberbörsch von Sven Beyer von den Beinen geholt worden war.

„Wir wollten unser Pressing durchbringen, aber so leicht war das nicht“, fand der aus der RSV-Reserve gekommene Tim Potratz. Denn: Bothel versteckte sich nicht, sondern versuchte, geschickt zu stören und zu kontern. Bestes Beispiel: Der 17-jährige Lennart Henke erkämpfte sich den Ball von Tim Ebersbach, um einen Konter einzuleiten (20.). Es blieb eine der wenigen Szenen, in denen die RSV-Abwehr überrumpelt wurde. Ansonsten standen Jannis Niestädt und Timo Kanogowski (der nach der Pause für Thies Lünzmann Platz machte und auf die Sechser-Position rückte) innen sicher.

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