Reitturnier in Visselhövede

Drechsler gewinnt „Heideklassiker“

Kristine Schloen (Mitte) vom RV Kirchwalsede, hier mit ihrem Pferd Wind of Change, landete beim Visselhöveder Reitturnier in der Rubrik Dressurprüfung der Klasse L* - Kandare auf Rang fünf. - Fotos: Woelki

Visselhövede - Nach zwei Jahren fand in Visselhövede wieder ein Reitturnier auf der Anlage an der Celler Straße statt. Die Verantwortlichen des RFV Visselhövede hatten im Vorfeld dafür gesorgt, dass die Reiterinnen und Reiter in den 22 Prüfungen sehr gute Bedingungen vorfanden. Das Highlight der Veranstaltung war mit Abstand der sogenannte „Heideklassiker“, den Romina Drechsler (RV Wenningsen) auf der zehnjährigen Stute Sea Witch gewann.

Leider war die einzige mit nur neun Teilnehmern nicht so gut besetzte Prüfung ausgerechnet der über die Kreisgrenzen hinaus bekannte „Heideklassiker“, eine Springprüfung der Klasse M*, über Hecken, Wälle und Pulvermanns Grab. Alle neun Teilnehmer hatten mit dem Kurs aber keine größeren Probleme. Der Sieg ging an Romina Drechsler (RV Wenningsen) auf der zehnjährigen Stute Sea Witch (0/92,98) vor Rüdiger Löer (Klosterhof Medingen) auf der neunjährigen Stute Denver (0/107,50). Diese beiden Sattelkünstler blieben als einzige strafpunktfrei.

Anja Bucklitsch vom RV Sottrum landete mit ihrem Pferd El Salvador beim „Heideklassiker“ auf dem vierten Platz.

Mit einem Abwurf belegte Johannes Rüter (RV Sachsenreiter Gr. Eilstorf) auf Quentin (4/93,64) Platz drei ganz knapp vor Anja Bucklitsch (RV Sottrum) auf El Salvador (4/93,69). „Wir hatten für den ,Heideklassiker‘ im Vorfeld 21 Nennungen. Jetzt müssen wir einmal genau hinterfragen, warum nur neun gestartet sind, denn alle Sprünge waren bestens präpariert. Das war ein wenig enttäuschend, aber ansonsten waren wir mit den zwei Turniertagen mehr als zufrieden. Alles hat prima geklappt und wir haben viel Lob von den Aktiven bekommen“, freute sich Aline Lüchau, die zusammen mit Andrea Stöckmann- Scholz, und Jürgen Oelfke die Turnierleitung innehatte.

In den insgesamt 22 Prüfungen gab es 22 verschiedene Sieger. Der Gastgeber RFV Visselhövede durfte sich gleich über drei Erfolge und viele vordere Platzierungen freuen. So gewann Denis Rohloff auf dem zehnjährigen Wallach Skibby Jack die Springprüfung der Klasse A** fehlerfrei in 50,77 Sekunden und ließ dabei gleich 33 Teilnehmer hinter sich. Pech hatte ihre Vereinskameradin Fe Marquard, die mit dem erst fünfjährigen Wallach Remeber Rio einen Abwurf verzeichnete und daher „nur“ Zehnte wurde. Die Zeit hätte zu Platz zwei gereicht. In der Stilspringprüfung der Klasse A* gab es für den RFV Visselhövede durch Aline Lüchau auf Uranda (Note 7,8) und Jula Sophie Stöckmann auf Snowfield (7,6) sogar einen Doppelsieg. Die Dressurreiterprüfung der Klasse A wurde von Julia-Christin Zander (RFV Visselhövede) auf Wallinca (7,8) vor Nina Inselmann (RV Alvern) auf Santo (7,6) gewonnen. Vierte wurde mit der Note 7,3 Tina Schremmer (RCL Rotenburg) auf Royal Sunshine.

In der Mannschaftsspringprüfung der Klasse A belegte der RFV Visselhövede den zweiten Platz hinter dem Team aus Schneverdingen. Weitere gute Platzierungen gab es für die Gastgeber in den Reiter-Wettbewerben durch Jessica Marei Behrens, Jule Vollmer, Charlotta Timm und Helen Oelfke. Zudem siegten in Visselhövede unter anderem die beiden Scheeßeler Boris Kapp auf Coby (8,0) in der Springpferdeprüfung der Klasse L (8,0) sowie Jürgen Kapp auf Festus (8,0) in einer Springpferdeprüfung der Klasse A**. Sabrina Kahrs vom RV Sottrum gewann auf Breaking Dawn (7,5) die Dressurprüfung der Klasse L auf Trense und Madeleine Hollmann, die für den RV Kirchwalsede an den Start geht, den Dressur-Wettbewerb mit ihrem Pferd Run for me (8,0).

jho

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