Westerholz mit blamabler Vorstellung beim 1:2 in Bülstedt

Demant patzt doppelt – war‘s das?

Tristesse auf dem Platz: Björn Banehr dokumentiert es mit seiner Körpersprache während der Partie in Bülstedt. - Fotos: Freese

Bülstedt/Westerholz - Von Matthias Freese. Mark Wulfmeyer war für den vereinsinternen Liveticker zuständig – damit auch Torben Dittmer und Hans Wahlers, die an diesem Abend verhinderten Stammkräfte des Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz, stets auf dem neuesten Stand waren.

Was der Fußballobmann jedoch schriftlich via Handy übermittelte, waren keine guten Nachrichten – wieder einmal verpasste es das Team von Coach Peter Ludwig, Platz zwei zu erobern. Nach dem blamablen 1:2 (1:0) beim tapfer kämpfenden und bereits als Absteiger feststehenden TSV Bülstedt/Vorwerk scheint es für den Bezirksliga-Relegationsplatz nicht zu reichen.

Das glaubt inzwischen auch Peter Ludwig, der von einer „großen Enttäuschung“ sprach. Zu keiner Zeit der Partie zeigte Westerholz Bezirksliga-Niveau. Nicht einmal durchschnittliche Kreisliga-Hausmannskost war es.

Da fällt der Ausgleich: Oliver Demant (r.) steigt zu spät hoch, Kevin Murley (2.v.r.) köpft für Bülstedt ein.

„Es war überhaupt kein gutes Spiel. Es ging gar nichts bei uns“, fand auch der Trainer. „Und mit so einem Nervenkostüm haben wir höher auch noch nichts zu suchen.“ Die Niederlage war umso schmrezhafter, da der aktuelle Tabellenzweite MTSV Selsingen den Sprung erst tags zuvor durch das 1:1 beim TSV Groß Meckelsen möglich gemacht hatte. „Jetzt deckt uns Selsingen dern Tisch und wir lehnen die Essenseinladung zum zweiten Mal ab“, ärgerte sich Ludwig.

Dabei ging sein Team sogar mit einer 1:0-Führung in die Pause. Torben Behrens hatte eine Ecke von Björn Banehr per Kopf in den Winkel befördert (41.). Kurz darauf kam Bülstedts David Lemmermann nach einem Foul an Banehr mit Gelb noch glimpflich davon.

„Da muss er Rot zeigen“, monierte Ludwig die Entscheidung von Referee Werner Wellbrock (TuS Tarmstedt). Schlimmer wog aber der Fehler, den sich Innenverteidiger Oliver Demant in der 48. Minute erlaubte. „Da war er im Tiefschlaf, den wollte er gar nicht“, meinte der Coach nachdem Kevin Murley recht unbedrängt einen Freistoß von Simon Loth einnickte.

Die Riesenchance zur erneuten Führung vergab Jan Ostenfeld aus der Nahdistanz in der 72. Minute, als sich Christoph Martin ihm auf der Linie entgegenstemmte. Es passte zum glücklosen Spiel des Westerholzer Goalgetters, dem ebenso wie seinen Kollegen nichts gelingen wollte. „Wir haben zwar gedrängt, aber recht kopflos. Das war kein Fußball, das war Hektik pur und nur die Brechstange“, kritisierte Ludwig das wenig überlegte und viel zu fehlerhafte Spiel seiner Mannen.

Für die „Krönung“ sorgte schließlich Demant mit einem weiteren Patzer. Er unterlief einen langen Ball und machte damit den Weg für Simon Loth frei. „Da hat er sich noch einmal vergrüßt“, kommentierte der Westerholzer Übungsleiter das 1:2 in der 87. Minute.

Die Aufstiegshoffnungen dürften sich damit bei noch zwei Spielen erledigt haben – die Konzentration gilt nun dem Kreispokal-Halbfinale am Dienstag beim Klassenpartner TSV Karlshöfen. Ansonsten wäre es wohl eine verlorenen Saison für Westerholz.

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