Stürmer der RSV-Reserve auf dem Weg der Besserung

Delventhal arbeitet an der Torgefahr

Tobias Delventhal macht wieder Dampf. Der Stürmer der RSV-Reserve trägt zur Stabilisierung der Knie Manschetten. - Foto: Freese

Rotenburg - Von jetzt auf gleich kann auch Tobias Delventhal keine Wunderdinge vollbringen. Drei Spiele hat der in den ersten Saisonphase so schmerzlich vermisste Stürmer des Rotenburger SV II inzwischen wieder absolviert, doch die Negativserie in der Fußball-Bezirksliga wurde dadurch nicht gestoppt. Bisher blieb Delventhal ohne Torerfolg. „Ich habe meine Fitness noch nicht wieder. Daran muss ich arbeiten, dann kommt auch die Torgefahr von alleine“, sagt er vor dem Derby gegen den TuS Bothel (Sonntag, 15 Uhr, Ahe-Stadion).

Verständlich, Delventhal hat schließlich die Vorbereitung komplett verpasst und rund vier Monate nicht gespielt. Ein schon lange nervendes Patellasehnenspitzensyndrom an beiden Knien zwang ihn zu dieser Pause. „Ich laboriere jetzt seit anderthalb Jahren daran herum“, erzählt der 26-Jährige, bei dem eine Stoßwellentherapie inzwischen aber anschlägt. „Die hat mich vorangebracht. Und auch mit den Manschetten, die ich trage, fühle ich mich sicherer.“ Obgleich die Probleme nicht vollständig weg sind, erhielt er vor kurzem das Okay vom Arzt und greift seither wieder an. „Das war im Vorfeld ganz klar so gesagt, dass ich vorher nicht wieder zur Verfügung stehe“, berichtet der frühere Oberligaspieler.

Coach Bernd Santl ist erleichtert, dass er neben Andrej Edel wieder einen zweiten etatmäßigen Angreifer von Format hat. „Der kämpft und ackert da vorne“, sagt er über Delventhal. Nur der Lohn für die Mühen blieb bisher noch aus. „Es ist momentan das volle Programm, das gegen uns läuft. Wenn du unten stehst, werden die Elfmeter nicht gegeben und wir treffen nur den Pfosten. Dann werden individuelle Fehler gemacht und die Verletztenliste ist auch recht lang“, zählt Delventhal die Sorgen auf.

Dabei ist es gar nicht selbstverständlich, dass er selbst zur Stange hält, schließlich coacht sein Vater Uwe die SG Unterstedt, den benachbarten Spitzenreiter der 1. Kreisklasse. Ein Wechsel liegt da eigentlich auf der Hand. „Ja, das ist schon häufiger Thema in der Familie gewesen“, gesteht Tobias Delventhal. „Aber ich habe auch ganz klar gesagt, dass ich das gerade jetzt in Rotenburg durchziehe.“ Die Kollegen in der derzeit prekären Situation, die sich ja vor der Saison abgezeichnet hatte, im Stich zu lassen, kam ihm nicht in den Sinn. „Das konnte mein Vater auch verstehen.“

Vielmehr geht es nun darum, möglichst schnell die ersten Siege einzufahren. „Wir werden unsere Punkte sammeln – ob‘s zum Klassenerhalt reicht, werden wir dann sehen. Die Liga ist aber so stark wie seit Jahren nicht mehr. Die haben alle ziemlich aufgerüstet – und wir haben an Qualität verloren“, weiß auch Delventhal. - maf

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