Bothels Spielertrainer verballert gegen Bremervörde fast alles

Cusimano zeigt Meinke, wie es geht – 5:0

Und wieder auf dem Weg zum Tor: Doppeltorschütze Gianfranco Cusimano stürmt auf Torwart Niklas Kiesow zu. - Foto: Lüdemann

Bothel - Die größte Sorge hatte Christoph Meinke nach einer Stunde – aber nicht, weil der TuS Bothel im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den kriselnden Bremervörder SC einen Gegentreffer bekommen könnte. Vielmehr aufgrund des Gewitters, das das Spiel für 20 Minuten lahmlegte. „Ich hatte ein kleines Déjà-vu. Vergangene Woche ist genau aus diesem Grund unser Spiel beim TSV Bassen abgebrochen worden“, verwies der Botheler Spielertrainer nach dem 5:0 (1:0)-Kantersieg seiner Mannschaft auf die noch frischen Erinnerungen.

Gegen verunsicherte Bremervörder war seine Mannschaft durchgehend spielbestimmend, „auch wenn sie ein paar Chancen hatten und ein Tor hätten schießen können“, wie Meinke zugab. So führte Bothel bei Einsetzen des Gewitters ebenso mit 1:0 wie in Bassen. Nach neun Minuten hatte Patrick Hollmann von außen abgezogen und davon profitiert, dass Bremervördes Martin Behrendt noch leicht am Ball war. „Der wäre aber auch so ins Tor gegangen“, fand Meinke, der die Partie bereits vor der Pause im Alleingang hätte entscheiden können. „Ich habe drei oder vier Mal beste Chancen verballert. Zur Halbzeit hätte es 4:0 oder 5:0 stehen müssen“, meinte der als Zehner agierende Coach selbstkritisch. Nach der Pause machte es Gianfranco Cusimano vor und schnürte einen Doppelpack. In der 52. Minute vollendete er einen von Meinke schnell ausgeführten Freistoß, bevor er fünf Minuten nach der Unterbrechung per Kopf die Vorentscheidung herbeiführte (65.).

Nach 77 Minuten durfte sich dann auch Meinke noch in die Torschützenliste eintragen und verwandelte einen Elfmeter sicher. Zuvor wurde der starke Rechtsverteidiger Torsten Hoops gefoult. Den Schlusspunkt setzte Bremervördes Mike Ziehmke, der mit einem Kopfball seinen herausstürmenden Torwart überraschte und das leere Tor traf. „Wir wollten unbedingt die zuletzt guten Leistungen auch in Punkte ummünzen. Das ist uns gelungen“, freute sich Meinke. Die Doppelsechs mit Julian Prinz und Bastian Hollmann verdiente sich vom Coach Bestnoten. 

vw

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