Mit gestärkter Defensive will Bezirksligist Hambergen ärgern

Botheler Beton – von Meinke neu abgemischt

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Weggegrätscht: Bothels Abwehrchef Sven Beyer geht dazwischen, dahinter sichert Kevin Altmann, ebenfalls Innenverteidiger, ab.

Bothel - 66 Gegentore standen am Ende der vergangenen Bezirksliga-Spielzeit auf der Soll-Seite. „Das waren eindeutig zu viele“ betont Christoph Meinke, Spielertrainer der Fußballer des TuS Bothel. Damit schloss der Verein die zurückliegende Saison mit der fünft schlechtesten Abwehr der Liga ab. Also nutzte der neue Coach die Vorbereitungszeit dazu, um in der Abwehr die perfekte Betonmischung zu finden. Das scheint geklappt zu haben. In den ersten vier Partien der neuen Spielzeit haben die Grün-Weißen erst magere fünf Gegentreffer kassiert.

„Das Augenmerk in der Vorbereitung lag vor allem auf der Defensive“, verrät Meinke. „Wichtig ist, dass jeder für den anderen da ist und notfalls auch Fehler der übrigen Mitspieler ausmerzt.“ Dass es in der Abwehr auf einmal besser läuft als zuvor, macht Bothels Defensivmann Kevin Altman aber auch vor allem daran fest, dass sich die Kommunikation in der Mannschaft geändert hat. „Wir reden viel mehr als zuvor. Nicht nur in der Abwehr, sondern in allen Mannschaftsteilen“, weiß Altmann zu berichten. Dass auch Altmann seine Arbeit excellent verrichtet, kann Meinke nur bestätigen. „Kevin war vergangene Saison eher ein Ergänzungsspieler, hat mich aber in der Vorbereitung voll überzeugt und ist nun zu einem Stammspieler hochgerückt“, lobt der Spielertrainer das Engagement seines Abwehrspielers. „Er hat einfach eine super Entwicklung hingelegt und ist aus der Abwehr momentan nicht wegzudenken.“

Ein weitere Grund, dass es diese Spielzeit defensiv besser klappt, ist laut Altmann aber auch die Geschlossenheit. Wir haben ein sehr homogenes Team, jeder versteht sich mit dem anderen. Und wir spielen alle schon seit vielen Jahren zusammen, kennen uns praktisch blind und wissen eben, wo die Stärken und Schwächen des anderen liegen. Und durch das viele Reden auf dem Platz, können wir die Räume viel enger halten, weil wir dadurch viel kompakter stehen als zuvor.“

Die kompakte Abwehr soll auch am Freitagabend wieder stehen, wenn der TuS Bothel um 19.30 Uhr beim Tabellendritten FC Hambergen auflaufen muss. „Ich habe Hambergen jetzt einmal beobachtet, sie haben ein sehr junges Team und ein gutes Offensivspiel. Wir wollen aber auf jeden Fall mindestens einen Punkt mit nach Bothel bringen“, gibt Meinke die klare Marschroute für heute vor. Allerdings muss der Spielertrainer die Ausfälle von Tim Werkel, Philipp Mählmann, Uli Keller, Frenk Günter, Tim Beyer, Christian Riesebeck sowie Wilhelm Nowakowski kompensieren. 

jdi

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