Tore verhindern und Tore schießen – der Fußballer des Jahres kann beides

Belohnung für Jannis Niestädt

So sehen Sieger aus: Der neue Fußballer des Jahres Jannis Niestädt (r.) bei der Übergabe mit Sportredakteur Matthias Freese.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Montagabend, Ahe-Stadion. Wie in jedem Jahr: Fototermin für die Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV – Teambilder und Portraits für die neue Saison stehen an. Jannis Niestädt kennt das Prozedere schon – und wird dennoch überrascht. Der 21-jährige Innenverteidiger des RSV erhält einen Wanderpokal, denn er ist der neue Fußballer des Jahres im Altkreis. „Das ist eine coole Sache“, staunt Niestädt über die Auszeichnung.

Im inzwischen 15. Jahr lobt die Rotenburger Kreiszeitung den Pokal aus, alle Trainer ab der Kreisliga aufwärts sowie die Sportredaktion geben dazu ihr Votum ab. Niestädts Name steht das erste Mal auf dem „Pott“, er löst den dreimaligen Sieger Cedric Ahrens (TuS Bothel) und Martin Illinger (TV Stemmen) ab, die sich das gute Stück im vergangenen Jahr teilen mussten. 23 Stimmpunkte entfallen auf Niestädt, der damit Spielmacher Douglas Grun vom Bezirksligisten TV Stemmen (19 Punkte) und seinen Mitspieler Patrick Peter (17) auf die Plätze zwei und drei verweist.

Der Hellweger holt sich mit diesem Titel die Belohnung für eine erfolgreiche Saison ab, in der er seine ganze Flexibilität zeigte. Tore verhindern und Tore schießen – das setzte keiner so um wie Niestädt, der eigentlich als Innenverteidiger gesetzt war, um dann aufgrund der Sturmflaute beim RSV in den Angriff zu wechseln. „Ich bin als Stürmer eklig“, meinte der angehende Informatikkaufmann nach seinem Dreierpack im April gegen den TuS Celle FC.

Sein neuer Coach Matthias Rose sieht Niestädt aber wieder in der Defensive. Dort nimmt er die halbrechte Position des zum TSV Ottersberg angewanderten Christoph Drewes ein und soll auch mehr Verantwortung übernehmen. „Da muss ich jetzt auch lauter werden, denn als Innenverteidiger kannst du nicht leise sein. Auf der Position siehst du am meisten und musst die Vorderleute ordnen“, sagt er selbst.

Bereits am Mittwoch kann Niestädt seine Klasse wieder unter Beweis stellen, wenn er mit seinem Rotenburger SV im Achtelfinale des Bezirkspokals beim Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen (18.30 Uhr) aufläuft.

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