Nach 3:0-Führung gegen Worpswede noch um den Sieg gebangt

Bellmann beruhigt Stemmens Nerven

Douglas Grun war Dreh- und Angelpunkt im Stemmer Spiel.

Stemmen - Von Vincent Wuttke. Fast eine Stunde lang brannte gar nichts an, dann wurde es umso turbulenter: Nach einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung brachte der TV Stemmen im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga fast noch das Kunststück fertig, den Vorsprung zu verspielen, rettete am Freitagabend aber ein 4:2 (2:0)-Sieg über die Ziellinie.

Aufgrund der verschlafenen Viertelstunde in der zweiten Hälfte war Uwe Schmidt aus dem Trainerstab nicht ganz einverstanden mit der Vorstellung: „Wir waren nach 50 Minuten eigentlich schon locker durch, aber danach war für zehn Minuten so ein bisschen die Handbremse angezogen.“ In diesen zehn Minuten sollte es dann auch zwei Mal im Stemmer Kasten klingeln. Erst foulte Torwart Florian Schirmacher den Worpsweder Jan-Hendrik Kück unnötig im Strafraum, sodass der gefoulte Gäste-Kapitän vom Punkt zum Anschluss traf (54.). „Das wäre fast noch der Knackpunkt gewesen“, wusste auch Schmidt, denn nur fünf Minuten später verkürzte Younus Sow nach einer flachen Ecke auf 2:3.

Stemmen machte in den folgenden Minuten den „Freischwimmer“ und sah sich kurzzeitig einem Angriff nach dem anderen gegenüber, bis Hannes Bellmann die Nerven beruhigte und 20 Minuten vor Schluss zum Endstand abstaubte.

„Zum Glück haben die Jungs die richtige Antwort gehabt und dann auch wieder an die starke Mannschaftsleistung der ersten Halbzeit angeknüpft“, meinte der Coach. In dieser hatte sich Stemmen von seiner effektiven Seite gezeigt und aus vier Chancen zwei Treffer erzielt. Jonas Knaak scheiterte zwar zwei Mal (34./36.), dafür hatte der überragende Spielmacher Douglas Grun nach sechs Minuten mit seinem Freistoß in den Winkel getroffen. In der 39. Minute veredelte Grun einen mustergültigen Angriff zum 2:0.

Kurz nach dem Wechsel erhöhte Bellmann bei seinem Startelf-Comeback in Abwesenheit des verhinderten Goalgetters Martin Illinger nach Vorarbeit von Grun auf 3:0 (50.). „Eigentlich wollten wir zu null spielen und wir hätten es auch einfacher haben können“, fand Schmidt, der ein Sonderlob für Hussen Kenj und seinen Filius Bjarne Schmidt über hatte. „Sie haben als offensive Außenspieler sehr gut mit nach hinten gearbeitet. Was sie weggegrätscht haben, war stark.“

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