Avides Hurricanes empfangen Herne / Drittes Aufeinandertreffen in drei Monaten

Holesovsky fordert von seinem Team Volldampf

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Hinter dem Einsatz von Maggie Skuballa (l.) steht ein Fragezeichen. Die Leistungsträgerin plagt sich mit Rückenschmerzen.

Rotenburg - Wenn die Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes am Samstag (18.30 Uhr) in der großen Scheeßeler Sporthalle auf den Herner TC treffen, dann ist es bereits das dritte Aufeinandertreffen innerhalb von drei Monaten. Und die Statistik verspricht nichts Gutes. Sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal mussten die Hurricanes Niederlagen einstecken.

„Wir haben die beiden Spiele gegen Herne verloren, weil wir unsere Konzentration nicht über 40 Minuten hochhalten konnten“, ist sich Tomas Holesovsky, Headcoach der Hurricanes, sicher: „Das muss sich am Samstag ändern. Ich hoffe nur, dass das meine Spielerinnen auch begriffen haben.“ Während es am fünften Spieltag eine knappe 69:74-Niederlage setzte, fiel das Pokalspiel Anfang des Jahres nicht wesentlich deutlicher aus. In der Achtelfinalpartie unterlag die Holesovsky-Mannschaft mit 56:64.

„Bisher konnten wir gegen Herne nur eine Halbzeit lang mithalten. Wenn wir uns aber etwas ausrechnen wollen, dann reicht es nicht aus, wenn wir nur die Hälfte der Spieldauer auf Augenhöhe sind. Wir müssen über 40 Minuten Volldampf geben“, betont der Trainer.

Ob dabei auch die beiden Top-Scorerinnen Kierra Mallard und Maggie Skuballa mithelfen können, steht noch in den Sternen. „Kierra laboriert gerade an einer Erkältung. Und Maggie hat ein wenig Probleme mit ihrem Rücken“, informiert Holesovsky und hofft, dass beide sich bis zum Spiel noch fit melden. Ob die beiden am Ende spielen oder nicht, ein Wiedersehen mit einer ehemaligen Spielerin wird es auf jeden Fall geben. Und zwar mit der Ex-Akteurin Kata Takács. Bereits im Pokalspiel war sie schon mit von der Partie. Am Samstag läuft sie aber das erste Mal in einem fremden Trikot in Scheeßel auf. Zudem dürfen sich die Zuschauer auf Katharina Fikiel freuen. Herne hatte sich erst vor Kurzem die Dienste der deutschen Nationalspielerin gesichert.

Hernes Stärke sieht der Coach vor allem unter dem Korb. „Sie sind in der Verteidigung besonders stark. Sie haben – im Gegensatz zu uns – große Spielerinnen und gewinnen fast jeden Rebound. Wir dürfen uns nicht zu viele Fehlwürfe leisten, sondern müssen konzentriert zu Werke gehen“, lässt sich der Coach ein wenig in die Karten schauen. Zudem wünscht sich Holesovsky eine volle Scheeßeler Sporthalle. „Das ist jetzt das erste Spiel gegen Herne, das wir zu Hause bestreiten. Und wenn die Fans uns von der ersten bis zur letzten Minute anfeuern, dann bin ich sicher, dass wir das Publikum dafür belohnen.“

jdi

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