Avides Hurricanes empfangen BG Donau-Ries / Alle Spielerinnen fit / Coach will Aggressivität sehen

„Es zählen nur die zwei Punkte“

Tomas Holesovsky, Headcoach der Avides Hurricanes, erwartet von seinem Team mehr Aggressivität: .
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Tomas Holesovsky, Headcoach der Avides Hurricanes, erwartet von seinem Team mehr Aggressivität: .

Rotenburg - Von Julian Diekmann. Wenn die Basketball-Damen der Avides Hurricanes Samstag (18.30 Uhr) die BG Donau-Ries als Gast in der Sporthalle der Pestalozzischule in Rotenburg begrüßen, erwartet Headcoach Tomas Holesovsky eine Bundesliga-Mannschaft, die nur „schwer einzuschätzen“ ist. Denn das Team aus Bayern hat noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich mit der Serbin Aleksandra Racic sowie der US-Amerikanerin D’Shara Strange verstärkt. „Auf die beiden Spielerinnen müssen wir besonders aufpassen“, betont Holesovsky, der von seiner Mannschaft, die aktuell den siebten Tabellenplatz einnimmt, ein anderes Gesicht sehen möchte als noch im Hinspiel. Damals unterlagen die Hurricanes mit 68:78.

Sowohl Racic als auch Strange werden Samstag zum ersten Mal für die Gäste auflaufen. „Wir müssen die beiden auf jeden Fall im Blick behalten. Sie können den Unterschied ausmachen“, warnt Holesovsky seine Mannschaft vor den Neuzugängen.

Aber nicht nur auf die Serbin und US-Amerikanerin sollte seine Mannschaft Acht geben. „Mit Alysha Womack und Sidney Parsons hat die BG Donau-Ries zudem zwei starke Flügelspielerinnen in ihren Reihen, die beide zusammen super harmonieren. Zudem sind sie brandgefährlich und wir müssen sehen, dass wir sie in den Griff bekommen“, betont der Coach, der für die Begegnung gegen den Tabellenachten personell aus dem Vollen schöpfen kann. „Bisher sind alle Spielerinnen fit. Hoffentlich bleibt das auch bis Samstag so“, sagt Holesovsky, der die Hinspielniederlage vergessen machen will. „Damals haben wir nicht aggressiv genug gespielt und das komplette erste Viertel verpennt. Deswegen haben wir die Partie auch verloren“, erinnert er sich.

„Wichtig ist es“, betont Holesovsky, „dass wir am Samstag gleich von Anfang an aggressiv ins Spiel gehen und dem Gegner so wenig Platz wie möglich lassen.“ Zudem sei es wichtig, dass Spiel schnell zu machen, „damit wir die starke Defense der Gäste überwinden können“.

Dass es Samstag ausgerechnet gegen Holesovskys Ex-Verein geht, spielt für den Coach kaum eine Rolle: „Ich fühle mich deswegen nicht extra motiviert. Klar ist es schön, gegen seine alte Mannschaft zu spielen, aber am Ende ist es für mich ein Spiel wie jedes andere auch – es zählen nur die zwei Punkte.“

Und die können im Rennen um die Play-off-Plätze ganz entscheidend sein. Nur die ersten acht Mannschaften der Damen-Bundesliga qualifizieren sich für die Play-off-Runde. „Und als Achtplatzierte muss man ausgerechnet gegen den Tabellenführer antreten. Das wäre momentan der TSV Wasserburg. Das wollen wir aber mit allen Mitteln verhindern“, sagt Holesovsky. Dafür Bedarf es aber einen Sieg gegen die BG Donau-Ries.

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