Avides Hurricanes bereits heute gegen Marburg im Einsatz / Holesovsky lobt gegnerischen Teamgeist

„Ein Sieg ist auf jeden Fall möglich“

Tomas Holesovsky, hier mit Maggie Skuballa, will an die Leistung des Hinspiels anknüpfen.
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Tomas Holesovsky, hier mit Maggie Skuballa, will an die Leistung des Hinspiels anknüpfen.

Rotenburg - Ein strammes Programm steht den Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes bevor. Die Mannschaft von Headcoach Tomas Holesovsky ist an diesem Wochenende in der Bundesliga gleich zwei Mal im Einsatz. Bereits am Freitag (19.30 Uhr) muss der Tabellensiebte gegen den BC Pharmaserv Marburg antreten. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt dem Tross nicht. Am Sonntag (16 Uhr) folgt bei den Eisvögeln USC Freiburg schon die zweite Begegnung in weniger als 48 Stunden.

„Wirklich schön ist das natürlich nicht, dass wir in so kurzer Zeit gleich zwei Spiele absolvieren müssen“, ärgert sich Holesovsky ein wenig. Hinzu kommt, dass zwischen den Partien auch noch 709 Kilometer Fahrt-strecke liegen. „Aber es ist eben, wie es ist. Wir müssen das einfach annehmen“, gibt sich der Hurricanes-Trainer wie gewohnt selbstbewusst.

Gerade die erste Begegnung gegen Marburg hat es in sich. „Sie gehören zu den besten Teams der Bundesliga“, lobt Holesovsky den kommenden Gegner. Vor allem der Teamspirit imponiert den Coach. „Für mich hat Marburg die Mannschaft mit dem besten Teamgeist der gesamten Liga. Es ist ein richtig eingeschworener Haufen. Zudem hat das Team mit Patrick Unger nicht nur einen klasse Headcoach, sondern auch richtig gute Teamplayer“, führt Holesovsky weiter aus.

Für den Trainer gebe es nicht nur eine Spielerin, auf die die Hurricanes ein Auge werfen müssen: „Bei Marburg ist jede Akteurin in der Lage, ein Spiel alleine zu entscheiden.“ Allerdings hebt Holesovsky drei Spielerinnen der Gäste hervor. „Mit den beiden US-Amerikanerinnen Katlyn Theresa Yohn und Tonisha Vanee Baker sowie der Deutschen Finja Schaake besitzt die Mannschaft drei richtige Top-Dreierwerferinnen“, weiß der Coach um die Stärken des Gegners. Und mit BirteThimm und Svenja Greunke habe Marburg zwei Spielerinnen, „die unterm Korb enorm präsent sind“.

Hoffnung macht Holesovsky, der für die Begegnung auf Laura Rahn (Skiurlaub) verzichten muss, allerdings das Hinspiel. Am dritten Spieltag gewann seine Mannschaft in Marburg knapp mit 69:65. „Damals haben wir mit richtig viel Tempo gespielt und das Team damit überrascht. Das wollen wir natürlich jetzt gerne wiederholen. Ich gehe aber davon aus, dass uns Marburg dieses Mal nicht noch mal unterschätzen wird“, glaubt der Übungsleiter der Hurricanes. „Mit dem Selbstvertrauen aus den vergangenen drei Siegen in der Bundesliga und den Fans im Rücken ist auf jeden Fall ein Sieg möglich“, meint auch Utz Bührmann, Vorstand Finanzen. Die Mannschaft zeige seit Wochen, dass es sich gut verstehe und viel Spaß am Spiel habe. „Das ist aus meiner Sicht auch der wesentliche Grund für die zurückliegenden Erfolge“, sagt Bührmann.

Coach Holesovsky hofft zudem, dass – trotz des ungewöhnlichen Termins eines Freitagabends – viele Fans und Anhänger in die Sporthalle der Pestalozzischule in Rotenburg kommen und das Team von der ersten bis zur letzten Minute anfeuern. Und wer den Weg in die Sporthalle findet, hat auch die Möglichkeit, etwas zu gewinnen. Unter allen Zuschauern verlost der Spieltagsponsor eine hochwertige Armbanduhr.

jdi

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