Avides Hurricanes beim ungeschlagenen Tabellenführer zu Gast

„Wasserburg ist wie Bayern München“

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Die Avides Hurricanes müssen morgen beim Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg auflaufen.

Rotenburg - Eine undankbare Aufgabe wartet am Samstag (19 Uhr) auf die Basketballerinnen der Avides Hurricanes. Die Mannschaft von Headcoach Tomas Holesovsky muss in der 1. Damen-Bundesliga ausgerechnet beim Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg auflaufen. Für Holesovsky geht es in dem Spiel in erster Linie darum, Erfahrungen für die anstehenden Partien zu sammeln.

Mit aktuell 32 Punkten ist Wasserburg das Maß aller Dinge unter den zwölf Bundesligisten. „Sie haben bisher noch keine einzige Begegnung verloren“, erklärt Hurricanes-Coach Holesovsky und drückt damit die Erwartungen für die Partie: „Wir müssen realistisch bleiben. Wasserburg ist uns in vielen Dingen überlegen. Von daher wird es verdammt schwer, dort etwas mitzunehmen.“

Bereits das Hinspiel im Oktober hatten die Hurricanes vor heimischer Kulisse verloren. Damals unterlagen sie klar mit 63:87. Gerade in den ersten beiden Vierteln war der Gast aus Bayern dem Heimteam überlegen. Erst nach der Halbzeit hatten sich die Hurricanes einigermaßen gefangen. Während das dritte Viertel mit 18:13 gewonnen werden konnte, ging das vierte Viertel mit 22:19 knapp an Wasserburg.

Dass die Mannschaft aus dem Landkreis Rosenheim die Liga so dominiert, liegt laut Holesovsky vor allem daran, dass der Club mit dem Hauptsponsor Meggle (Molkereiunternehmen) einen starken Geldgeber im Rücken hat. „Zudem haben sie sehr viele Nationalspielerinnen in ihren Reihen, die einen sehr guten Basketball spielen. Ihre Spielstärke haben sie sich über Jahre aufgebaut. Für mich ist Wasserburg das Bayern München des Damen-Basketballs“, lobt der Headcoach den nächsten Gegner.

Holesovsky, der sich mit seinem Team bereits am Freitag um 12 Uhr per Bus auf den Weg ins 776 Kilometer entfernte Wasserburg macht, will seine Mannschaft aber nicht kampflos auflaufen lassen. „Wasserburg wird uns nicht viele Chancen geben. Von daher müssen wir jede Möglichkeit zum Werfen nutzen, wenn wir erfolgreich sein wollen.“

Dabei muss der Coach aber auf die Unterstützung von Hannah Pakulat, Cara Tadeus sowie Beekje Janßen verzichten. Alle drei Spielerinnen stehen wegen Schul- oder Studiums-Verpflichtungen nicht zur Verfügung.

jdi

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