TuS Westerholz spielt zum dritten Mal in Folge Remis

Die Aufstiegsluft wird immer dünner

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Luca Busch (3.v.l.) verlor nicht nur das Kopfballduel, sondern musste statt eines erhofften Sieges am Ende ein 1:1 im Heimspiel gegen den Heeslinger SC II hinnehmen.

Westerholz - Von Julian Diekmann. Nach dem dritten Unentschieden in Folge rückt der Aufstieg für den TuS Westerholz in immer weitere Ferne. So kam die Mannschaft von Trainer Peter Ludwig im Heimspiel gegen den Heeslinger SC II nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Damit bleibt das Team weiter auf dem dritten Tabellenplatz der Fußball-Kreisliga hängen und hat einen Punkt Rückstand auf den Zweiten MTSV Selsingen, der am Mittwoch beim SV Ippensen 1:1 (0:0) gespielt hatte.

Drei Spieltage vor Saisonschluss muss Westerholz nun auf die Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen, um die letzten Aufstiegschancen zur Bezirksliga noch zu wahren. „Das Unentschieden ist jetzt kein Weltuntergang. Wir haben noch drei Partien zu bestreiten. Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel“, erklärte Westerholz‘ Trainer Peter Ludwig ein wenig resigniert.

Ludwig sah einen verhaltenen Beginn seines Teams, ohne wirklich zwingende Torchancen. Doch von einem „Kopfproblem“ wollte der Coach nichts wissen: „Dass wir nicht unseren besten Fußball gezeigt haben, lag nicht an der Drucksituation, unbedingt gewinnen zu müssen, sondern vielmehr an der dünnen Personaldecke, die wir seit einigen Wochen haben.“ Dass sah Westerholz‘ Kapitän Jan Ostenfeld allerdings anders. „Wir haben es einfach nicht geschafft, unser Spiel aufzuziehen. Immer wenn wir in gewisse Drucksituation gelangen und wichtige Spiele anstehen, bekommen wir Probleme. Es ist einfach nur ärgerlich, dass wir die Punkte liegen gelassen haben.“ Die Chancen im ersten Durchgang waren dementsprechend überschaubar. Die beste Möglichkeit hatte noch Ostenfeld (20.). Doch Heeslingens Keeper Pascal Allers war zur Stelle.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs durfte sich Ludwig kurz freuen, nachdem der zur Halbzeit eingewechselte Nils-Philipp Rathje sich auf der linken Seite freispielte, in den Strafraum zog und den Ball in den Rücken der Abwehr spielte. Heeslingens Jan-Ole Tabel fälschte mit seinem Schienbein unglücklich ins eigene Tor ab (46.). „Ich habe darauf spekuliert“, erklärte Rathje: „Aber natürlich war da auch Glück mit dabei.“

Doch statt nachzulegen kamen die Gäste immer besser ins Spiel – und in der 72. Minute zum verdienten Ausgleich. Nach einer Hereingabe von Leif Allers schob Anele Ndabeni den Ball aus gut acht Metern unhaltbar ins Tor. Die einzige nennenswerte Chance, doch noch mal die Begegnung umzureißen vergab Rathje in der 78. Minte. Er traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten.

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