Sechsmal Susa, einmal Soldato: Holsener SV startet stark in Kreisliga B

Der Zwei-Mann-Traum-Sturm ballert schon wieder

Kristopher Susa (r.) hat schon in den vergangenen zwei Saisons die Torjäger-Kanone in der Fußball-Kreisliga B gewonnen. Auch in der neuen Saison steht er schnell oben. - Archivfoto: Pollex

Holsen - Von Timon Ewald. Mit 38 und 23 erzielten Toren waren Kristopher Susa und Sascha Soldato die überragenden Offensivakteure der abgelaufenen Saison in der Fußball-Kreisliga B, landeten auf Platz eins und zwei der Torjägerliste. Kaum ist die neue Saison in Gang, legt gerade Susa schon wieder los wie die Feuerwehr: In drei Spielen erzielte er sechs der sieben Tore für den Holsener SV. Damit ist er direkt auf dem Weg zur dritten Torjäger-Kanone in Serie. Den siebten Holsener Saisontreffer besorgte Sturm-Kollege Sascha Soldato.

Zum Aufstieg reichte es für Holsen in der vergangenen Saison nicht. Deshalb wollen Trainer Klaus Rührup und seine Mannen in dieser Saison erneut um den Aufstieg mitspielen. Auf Rührups Offensive scheint erneut Verlass zu sein. Zuletzt traf Susa beim 1:1 gegen den FC Oppenwehe, und der Verein grüßte nach dem dritten Spieltag in der Tabelle von ganz oben.

„Beide spielen jetzt schon seit etlichen Jahren bei uns im Verein. Während Susa zunächst im Mittelfeld spielte, agiert er seit der Verpflichtung von Manuel Kottmeier noch weiter vorne. Soldato als klassischer Strafraumstürmer und er bilden da wirklich ein gefährliches Duo”, schwärmt der Holsener Coach.

Auch Kristopher Susa selbst profitiert von seinem starken Pendant: „Sascha und ich harmonieren mittlerweile echt gut, was natürlich auch am langen Zusammenspiel liegt. Trotz unserer Torausbeute herrscht bei uns aber kein Egoismus, sondern man hat auch immer das Auge für den Mitspieler.”

Natürlich hat sich die Offensivstärke der Schwarz-Gelben unlängst in der Liga herumgesprochen. Susa: „Es ist in der Tat so, dass die gegnerischen Verteidiger uns beiden vielleicht noch etwas enger auf den Füßen stehen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Dadurch ergeben sich aber immer wieder Chancen für unsere laufstarken Mittelfeldakteure, die Räume zu nutzen, um Tore zu erzielen.”

Im Gegensatz zum Angriff hat Rührup in der Abwehr die Problemstellen: „Die Verteidigung war schon länger unsere Achillesferse. Da ist es natürlich hilfreich, dass wir in der Lage sind, durchaus mal vier Tore zu schießen, wenn wir hinten drei Gegentreffer bekommen. Diese Entlastung durch die Offensive ist allerdings gefährlich. Mit Eugen Unger haben wir in der Sommerpause einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet, durch den ich hoffe, dass mehr Stabilität in unsere Defensive kommt.”

Bei all dem Fokus auf seine Ausnahmekönner betont der Trainer der Südkreisler aber auch immer wieder, dass seine Truppe keine „Zwei-Mann-Mannschaft” sei. „Auch der Rest ist in der Lage, guten Fußball zu spielen. Gerade in der vergangenen Saison gab es Phasen, in denen Susa und Soldato verletzt waren. Die Mannschaft hat die Ausfälle immer gut kompensiert”, so Rührup.

Besonders Soldato fiel zuletzt häufiger aus, ist nach wie vor noch nicht wieder bei 100 Prozent. In diesem Fall profitiert der HSV auch immer wieder von Susas Stärke am ruhenden Ball. Alles Talent beim Standardspezialisten? „Es ist nicht so, dass ich Extraschichten bei Freistößen oder Eckbällen schiebe. Ich jage auch immer mal wieder Bälle zehn Meter am Tor vorbei – andere gehen jedoch rein”, sagt er.

Bei all den Qualitäten wäre ein Vereinswechsel in Zukunft sicherlich in Erwägung zu ziehen. Zumindest den Torschützenkönig der vergangenen zwei Jahre reizt das aber nicht: „Obwohl ich in der Sommerpause einige Anfragen bekommen habe, bin ich in Holsen nach wie vor sehr glücklich. Mein Ziel ist es, in ein, zwei Jahren mit dieser Mannschaft in die Kreisliga A aufzusteigen.“

Um dieses Vorhaben zu erreichen, braucht es für den Anfang nur weitere Tore von Kristopher Susa und Sascha Soldato.

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