TuS N-Lübbecke Samstag gegen Bad Schwartau

Ziercke und sein Luxusproblem

René Gruszka (l.) und Tim Remer wollen mit dem TuS N-Lübbecke gegen Bad Schwartau den nächsten Sieg bejubeln. - Foto: Pollex

Lübbecke - „Wir waren am letzten Wochenende natürlich zufrieden. Aber der Sieg ist nur etwas wert, wenn wir jetzt unsere Hausaufgaben machen.“ Hausaufgaben sind es im wahrsten Sinne des Wortes, die vor Trainer Aaron Ziercke und seinem TuS N-Lübbecke liegen. Der Handball-Zweitligist empfängt Samstagabend ab 19 Uhr den VfL Bad Schwartau in der heimischen Merkur-Arena.

Am vergangenen Wochenende hatte der TuS N-Lübbecke auswärts klar und deutlich beim EHV Aue mit 37:27 gewonnen, und so ist das Spiel gegen Bad Schwartau ein kleines Spitzenspiel. Der TuS N-Lübbecke als Tabellendritter hat den Vierten zu Gast. „Das wird für uns ein Gradmesser“, sagt Ziercke. „Wir haben bisher eine ganz vernünftige Serie gespielt und wollen das ausbauen.“

Der Trainer des TuS ist allerdings gewarnt vor Bad Schwartau. Die Gäste aus Schleswig-Holstein haben vor drei Wochen bereits den anderen Bundesliga-Absteiger, den ThSV Eisenach, deutlich mit 33:25 besiegt. Aber der Gegner ist für Ziercke sowieso kein Unbekannter.

Als Trainer beim HC Empor Rostock habe Ziercke aus der vergangenen Saison noch spannende Erinnerungen an Bad Schwartau. Im Hinspiel zu Hause sei sein Team chancenlos gewesen, im Rückspiel in Bad Schwartau habe es genau andersherum ausgesehen: „Dort haben wir eher unerwartet und auch in dieser Deutlichkeit unerwartet gewonnen“, erinnert sich Ziercke an den 23:19-Auswärtssieg.

Sonst, erklärt Lübbeckes Rechtsaußen René Gruszka, der vergangene Saison noch Spieler unter Ziercke in Rostock war, seien die Spiele gegen Bad Schwartau immer umgekehrt gelaufen. Zu Hause habe man gewonnen, auswärts verloren. Insgesamt habe er persönlich eine ausgeglichene Bilanz gegen die Nordlichter.

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag in Lübbecke sagte Gruszka, er habe sich in Lübbecke gut eingelebt. Ihm gefalle das Umfeld. „Hier ist es noch professioneller“, vergleicht Gruszka den TuS mitdem HC. „Hier kann man sich voll auf den Sport konzentrieren. Die Mitspieler haben noch mehr Qualität als in Rostock. Das macht es auch für mich selber einfacher.“

Trainer Ziercke, der Gruszka mit nach Lübbecke genommen hatte, ist bisher mit seinem Rechtsaußen sehr zufrieden und sieht dank eines zurzeit stabilen Ramon Tauabo „auf dieser Position ein Luxusproblem“, so Ziercke.J han

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