Bezirksligist FC Preußen Espelkamp startet nach Umbruch mit großen Ambitionen

Ziel? Aufstieg! Punkt.

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Sieht aus wie ein komplettes Mannschaftsfoto, ist es auch fast: Der FC Preußen Espelkamp um Trainer Stefan Bernholt (mittlere Reihe, l.) begrüßt insgesamt 17 Neuzugänge in seiner ersten Mannschaft. - Foto: Hanke

Espelkamp - Von Maik Hanke. Stefan Bernholt ist ein Freund klarer Worte. „Wir brauchen gar nicht um den heißen Brei herumreden“, sagt er: „Wir wollen aufsteigen!“ Der neue Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Preußen Espelkamp ist begeistert von seiner völlig umgekrempelten Mannschaft. 17 Spieler sind neu im Kader, zehn davon kommen aus der eigenen Jugend. Nur fünf Spieler aus der Vorsaison sind geblieben. „Der Umbruch war wichtig und notwendig“, sagt Jugendtrainer und Vorstandsmitglied Alexander Lang.

Die vorherige Mannschaft habe es in drei Jahren nicht geschafft, in die Landesliga aufzusteigen, außerdem komme eine ganze hochtalentierte Generation aus der A-Jugend nach. Es sei Zeit für einen Schnitt – um verkrustete Strukturen aufzubrechen. Lang: „Wir haben jetzt einen homogeneren Kader, einen hungrigen Kader.“ Lang kennt die Ex-A-Junioren genau, war mit ihnen in der vorigen Saison dominant in die Landesliga aufgestiegen.

Trainer Stefan Bernholt kommt vom BSV Rehden II. 

Gespickt wird der junge Kader mit erfahrenen spielstarken Spielern. Waldemar Jurez zum Beispiel. Der 30-Jährige Allrounder kommt vom Oberligisten FC Gütersloh, spielte vorher unter anderem für den SV Rödinghausen, den SC Verl, Hansa Rostock II, VfL Wolfsburg II und wurde für einige Jahre beim SV Werder Bremen ausgebildet. „Der hat die Qualität, den kannst du überall hinstellen“, sagt Stefan Bernholt.

Auch die Brüder Richard und Daniel Urban vom SV Rödinghausen respektive SV Eidinghausen-Werste bringen Qualität und Erfahrung in die Mannschaft, ebenso wie Maxim Dyck, früherer Espelkamper, der zuletzt beim Landesligisten TuS Tengern spielte.

Einem Spieler trauert der Verein allerdings ein wenig hinterher. „Der Abgang von Watschi, der tut schon weh“, sagt Alexander Lang. FCP-Toptorjäger Watschagan Harutjunjan ist zum Landesligisten TuS Tengern gewechselt. „Er war seit der D-Jugend hier, war quasi ein Urgestein. Aber wir verstehen, dass er mal eine Luftveränderung brauchte. Das nimmt ihm hier keiner übel.“

Gleichzeitig sind sich alle sicher, dass sich die Mannschaft durch den Umbruch keineswegs verschlechtert habe. „Wir sehen uns sehr, sehr gut aufgestellt“, sagt Stefan Bernholt. „Wir haben eine sehr spielstarke Mannschaft und individuell gute Fußballer.“

Bernholt glaubt, die Bezirksliga werde in der kommenden Saison stärker und ausgeglichener sein als im Vorjahr. Trotzdem könne sein Ziel mit dieser Mannschaft nur eines sein: die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga.

Der Kader

Neuzugänge: Waldemar Jurez (FC Gütersloh), Maxim Dyck (TuS Tengern), Richard Urban (SV Rödinghausen), Daniel Urban (SV Eidinghausen-Werste), Ferhat Nacar (VfL Holsen), Sven Ahlenfelder (BSV Rehden U23), Jakob Dalba (SG Diepholz), Sean Davy, Haktan Kelkit, Eren Kelemci, Tibor Sander, Moritz Hagemeier, Richard Hermann, Yannik Bednar, Ferhat Yagci, Justus Maschmeier (alle eigene A-Jugend)

Abgänge: Patrick Rossel (Ziel unbekannt), Watschagan Harutjunjan, Alexander Borchard, Vitali Loginov (alle TuS Tengern), Patrick Heuer (RW Kirchlengern), Daniel Fritz (Laufbahnende), Mario Warkentin (zweite Mannschaft)

Trainer: Stefan Bernholt

Saisonziel: Aufstieg in die Landesliga

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