Aufsteiger vor schweren Wochen

„Wenn wir nicht aufpassen, geht es ruckzuck nach unten“

Nach starken ersten Wochen verlor Bezirksligist TuS Dielingen jetzt drei Pflichtspiele in Folge. Der Ausfall des verletzten Kapitäns Dirk Schomäker (2.v.r.) macht sich beim Aufsteiger besonders bemerkbar. - Foto: Hanke

Dielingen - Von Maik Hanke. „Das hat sich ein bisschen abgezeichnet.“ Überraschend kam die Niederlage gegen den SC Enger für Spielertrainer Wolfgang Hagedorn nicht. Der Wille, die Bissigkeit, auch die Frische, alles habe nach intensiven ersten Wochen nachgelassen. Aufsteiger TuS Dielingen ist damit nach furiosem Saisonstart im harten Alltag der Fußball-Bezirksliga angekommen – und steht vor schweren Wochen.

„Es muss wieder ein Ruck kommen“, wünscht sich Wolfgang Hagedorn. Denn bei der 0:3-Niederlage gegen den SC Enger am vergangenen Sonntag ließ der TuS Dielingen so ziemlich alles vermissen, was ihn zum Start in die Saison ausgezeichnet hatte. „Der letzte Wille hat gefehlt“, sagt Hagedorn. Und nicht nur der Wille: Bereits nach dem schwachen Kreispokal-Halbfinale gegen den FC Preußen Espelkamp am vergangenen Dienstag wirkten einige seiner Spieler platt, hat Hagedorn beobachtet. Der Trainer weiß, dass seine Spielweise an den Kräften zehrt. Dass sich das allerdings schon so früh in der Saison bemerkbar macht, ist alarmierend.

Die Dielinger, die eigentlich über einen großen Kader verfügen, mussten bereits in den vergangenen Wochen viel rotieren, weil Leistungsträger immer wieder ausfielen, und werden deswegen weiter rotieren müssen.

Der Ausfall von Kapitän Dirk Schomäker macht sich dabei am meisten bemerkbar. Im zentalen offensiven Mittelfeld der Dielinger ist Schomäker Ruhepol und Führungsspieler. Wegen eines Zehenbruchs fehlte er bei den drei Niederlagen gegen den SC Bad Salzuflen am vorvergangenen Wochenende, gegen Espelkamp zwei Tage später und jetzt gegen Enger.

Noch stehen die Dielinger in der Tabelle nicht schlecht als Rangsiebter. Aber Hagedorn erkennt die Tendenz: „Ich hab den Jungs schon gesagt: Wenn wir nicht aufpassen, geht es ruckzuck nach unten.“ Den Dielingern stehen schwere und anstrengende Wochen bevor.

Am kommenden Donnerstag hat die Hagedorn-Elf den offensivstarken BV Stift Quernheim zu Gast und am Sonntag, 9. Oktober, geht es zum Bezirksliga-Spitzenreiter VfL Holsen. Quernheim und Holsen sind die klaren Favoriten. Gelegen kommt es Hagedorn dabei auch nicht, dass zwischendrin, am Montag, 3. Oktober, noch das Spiel um Platz drei im Kreispokal gegen den BSC Blasheim ansteht.

Der Trainer kündigte bereits an, in den kommenden Spielen personell ein wenig durchzutauschen – im Wissen, dass sich eine neuformierte Mannschaft erst finden muss. Und es ist auch klar, dass die Mannschaft auch zwangsläufig Qualität einbüßt, wenn sie auf Stammspieler verzichtet – oder verzichten muss.

Noch ist unklar, wer beim Spiel gegen Quernheim dabei sein kann. So wurden David Schmidt und Ephraim Pieper gegen Enger beide verletzt ausgewechselt. „Donnerstag wird wieder eng“, ahnt Hagedorn. Wichtig werde es, überhaupt eine fitte Truppe ins Spiel zu schicken.

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