B-Kreisligist TuS Levern startet mit sechs Neuzugängen in die Saison

„Wenn alles passt, können wir oben mitspielen“

+
TuS Leverns Trainer Sebastian Schmidt mit seinen Neuen (v.l.): Marius Hellmich, Abdellah Enneggani, Leon Bökelmann, Daniel Meyer und Moritz Hellmich.

Levern - Der TuS Levern hat seine Kaderplanung für die kommende Saison in der Fußball-Kreisliga-B abgeschlossen. Mit sechs neuen Spielern startete Trainer Sebastian Schmidt am Sonntag in die Vorbereitung. Neben den beiden Rückkehrern Dolay Selami Oglou und Marius Helmich sowie dessen Bruder Moritz zählt auch der Leverner A-Jugendliche Leon Bökelmann zum Senioren-Kader, er wird aber voraussichtlich nur sporadisch zum Einsatz kommen.

„Leon möchte noch ein Jahr in der A-Jugend weiter spielen“, so Schmidt, der davon überzeugt ist, dass Bökelmann das Zeug hat, im Seniorenbereich anzugreifen. Der Leverner Trainer ist froh, dass überhaupt mal ein Spieler aus der eigenen Jugend nachkommt. „Ich bin seit drei Jahren hier, seitdem ist es der erste.“ Woran es liegt, dass die Fußballbegeisterung in der älteren Jugend in der Vergangenheit etwas zu wünschen übrig ließ, kann er nicht recht erklären. Vielleicht habe der Verein nicht genug getan, um die Nachwuchsspieler zu halten. Der Blick auf die folgenden Jahrgänge stimmt Schmidt allerdings zuversichtlich.

Ein weiterer Neuzugang ist der Marrokkaner Abdellah Enneggani, der noch keine Erfahrung im Fußball hat und über die Bekanntschaft zum Leverner Giovanni Esposito zum Verein gekommen ist. Wie er sich entwickelt, bleibt abzuwarten. Daniel Meyer rückt nach einer starken Vorsaison in der Leverner Reserve in den Kader der ersten Mannschaft auf.

Bei der Vormulierung eines Saisonziels ist Sebastian Schmidt vorsichtig. „Im letzten Jahr sind wir mit hohen Erwartungen in die Saison gegangen und wurden dann relativ schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.“ Am Ende stand zum zweiten Mal in Folge Platz fünf. „Das wollen wir natürlich verbessern. Ob’s für ganz oben reicht, wird man sehen“, so Schmidt. Man werde sicher nicht verbissen nach oben schielen.

Vieles hängt von der personellen Entwicklung ab. Zwar stehen Schmidt für die neue Saison sechs zusätzliche Spieler zur Verfügung, und mit Dennis Kröker und Ralf Langenberg kommen zwei Spieler zurück, die in der Vorsaison lange fehlten, doch der Kader ist nach wie vor schmal. Besonders problematisch: Nach dem Weggang von Martin Wischmeyer verfügen die Leverner mit dem 42-jährigen Frank Rodenbeck nur noch über einen Torhüter. Aber „wenn alles passt, können wir oben mitspielen“, ist Schmidt überzeugt. Langfristig peilt er auf jeden Fall die Rückkehr in das Kreisliga-Oberhaus an.

Auch die zweite Mannschaft des TuS Levern möchte auf lange Sicht eine Klasse höher springen, nimmt vorerst aber mit einem Platz in der neu geschaffenen Kreisliga D1 vorlieb, um die junge Mannschaft ohne Druck weiterzuentwicklen. Verantwortlich dafür ist in der kommenden Saison Timo Meyer, der das Traineramt von Thorsten Schreck und Steven Haver übernimmt. Als neuer Betreuer wird ihm Michael Temme zur Seite stehen.

Die Leverner Reserve befindet sich seit gut einem Jahr im Umbruch. Nach insgesamt neun Neuzugängen vor und während der vergangenen Spielzeit erhält die Mannschaft zur kommenden Saison mit Lars Culemann und Christian Heitbrink zwei weitere Verstärkungen aus der eigenen Jugend. Meyer steht damit ein komfortabler Kader mit 21 Spielern zur Verfügung.

mer

Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha

Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Bartels hält Werder am Leben

Bartels hält Werder am Leben

40 Jahre „Break Out“ - Party in Asendorf

40 Jahre „Break Out“ - Party in Asendorf

Kommentare