Handball-Juniorinnen gewinnen alle drei Qualifikations-Spiele in Steinhagen

Weher A-Mädchen souverän in die Oberliga-Vorrunde

Ein Gruß aus der Kabine von Sandrina Möll (r.) und Co. nach der erfolgreichen Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde.

Wehe - Die Handball-A-Mädchen des TuS Wehe sind souverän in die Oberliga-Vorrunde eingezogen. Das Team von Trainer Christian Ellers und Betreuer Achim Möll gewann die Qualifikations-Spiele gegen die Spvg Steinhagen, die JSG Sassenberg-Greffen und die JSG Bielefeld. Eine Woche zuvor hatten die Weherinnen die Kreisqualifikation mit dem zweiten Platz beendet.

Ein langer Handballtag stand bei den Mädchen am vergangenen Sonntag an: Um 9.45 Uhr ging es Richtung Steinhagen – wegen Krankheit, Verletzungen und Familienfeiern allerdings zunächst nur mit acht Spielerinnen. „Zum Glück kamen zwei Mädels noch hinterher“, freute sich Achim Möll. Er dankte den beiden B-Mädchen Lucie Kammeier und Johanna Jäger für ihr Einspringen. „Ohne ihre Unterstützung hätte wir das erste Spiel in Unterzahl bestreiten müssen.“

Das erste Spiel war auch gleich das Topspiel des Turniers: Gegner war Steinhagen. Nach erfolgreicher Saison auf überkreislicher Ebene – die A-Mädchen wurden Zweite in der Landesliga, die B-Mädchen Landesliga-Vierte – galt Steinhagen als leicht favorisiert. Es sei also klar gewesen, so Möll, dass das Match die Vorentscheidung über den Turniersieg bringen würde.

In den ersten zehn Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich absetzten. Bis zur Halbzeit erarbeitete sich Wehe aber zumindest einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 9:7. Die zweite Halbzeit begann zunächst wieder sehr ausgeglichen, dann geriet Steinhagen wegen zwei Zwei-Minuten-Strafen in doppelte Unterzahl. Das nutzten die Weherinnen und bauten die Führung zum 18:11-Endstand aus.

„Das war das beste Spiel des Turniers“, sagte Coach Christian Ellers. Im Angriff spielte sein Team druckvoller und variabler. Steinhagen kam außerdem nicht gegen die starke Weher Abwehr an.

Im zweiten Spiel gegen Sassenberg-Greffen führte Wehe zur Halbzeit mit 12:5, am Ende stand es 20:15. Eigentlich eine klare Sache, doch während des Spiels häuften sich technische Fehler und verschossene Bälle, dass der Gegner zwischenzeitlich wieder auf drei Tore herankommen konnte. „Das Spiel und die Einstellung sollte man ganz schnell vergessen“, fand Ellers.

Im dritten und letzten Spiel spielten die Weherinnen wieder stark auf. Die TuS-Mädels setzten sich von Anfang an ab, lagen zur Halbzeit mit 15:6 vorn. Mit eine kämpferischen und spielerisch guten Leistung ließ Wehe nie Zweifel aufkommen, wer als Gewinner vom Platz geht. Am Ende stand es 26:11.

Nach dem Abpfiff war der Jubel über die erfolgreiche Oberliga-Qualifikation natürlich groß. Ein Wermutstropfen gab es nach dem Spiel aber noch: Franka Bödding, mit 15 Treffern zweitbeste Torschützin ihres Teams, musste wegen einer Ellenbogenverletzung ins Krankenhaus.

TuS Wehe: Jana Kummer – Lorena Tacke (4 Tore in drei Spielen), Nele Bredenkötter (6), Sandrina Möll (18), Sabrina Hoischen (9), Franka Bödding (15), Johanna Jäger (1), Sina Schmitz (2), Lucie Kammeier (1), Emma Hoppe (8). - han

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