Vehlager Reitertage: Dressur-Kreismeisterschaft für RFV Wehdem-Oppendorf

Vieker-Lübkemann von Anfang an auf Titelkurs

Gut gemacht: Corinna Grunwald vom RV Holzhausen-Heddinghausen holte auf Percy Silber in der Kreismeisterschaft Springen LK 5 auf der Reitanlage Döring bei den Vehlager Reitertagen. - Fotos: Rohlfing

Espelkamp-Vehlage - Von Sonja Rohlfing. „Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell reiten kann.“ Katharina Kleine-Beek vom 1. Vehlager ZRFV ist noch ganz außer Atem, strahlt aber überglücklich. Mit ihrer schnellen und fehlerfreien Runde auf Chocolate Queen gewann sie das abschließende L-Springen mit Stechen der Vehlager Reitertage und sicherte sich damit die Silbermedaille in der Kreismeisterschaft. Auch die übrigen Medaillen nahmen bis auf eine Ausnahme auf dem Hof Döring ausschließlich „Amazonen“ mit nach Hause.

„Ich bin stolz auf euch, dass ihr bei der Witterung zur Stange gehalten habt“, lobt Hausherr Marcus Döring. „Ihr habt super gekämpft. Das hat sich ausgezahlt. Jetzt steht ihr hier“, unterstreicht der Turnierleiter und Vereinsvorsitzende und resümiert: „Meine Güte, war das am Samstag ein Wetter. Bin ich froh, dass wir nicht auf Gras waren. Dann hätten wir alles absagen müssen. Hier auf dem Sandplatz konnten wir weiterreiten.“

Alina Bethke holt Gold im Springen

Bei den Springreitern ließ sich in der Leistungsklasse (LK) 2 bis 4 Alina Bethke die Goldmedaille umhängen. Die Reiterin vom RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft drehte auf Calido’s Dream souverän und vom Wettkampf um Titel und Medaillen anscheinend unbeeindruckt ihre Runden.

Kreismeisterin Springen (LK 2 bis 4): Alina Bethke (RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft) mit Calido’s Dream.

Anders die Silbermedaillengewinnerin. Die lebhafte Katharina Kleine-Beek hatte bis zum Schluss Sorge, dass ihr ihre Nerven doch noch einen Strich durch die Rechnung machen würden. Bronze holte Michael Eisberg vom RV Pr. Ströhen auf Quidalgo. Pech hatte Dietmar Holle vom RV Destel. Auf Arlette H vor dem Finale führend, handelte sich der Stemweder durch Kommunikationsprobleme zwischen Reiter und Pferd 16 Fehler ein und wurde im Feld der elf Stechteilnehmer nach hinten durchgereicht.

Auf dem obersten Podestplatz in der Kreismeisterschaft Springen LK 5 strahlte Sanja Aksovic. Die Reiterin von der TG Mindener Land ritt auf Corum Casino Royal zu Gold. Silber holte die Siegerin der zweiten Wertungsprüfung, Corinna Grunwald vom RV Holzhausen-Heddinghausen auf Percy. Bronze ging an Franziska Kunz vom RV Destel auf Candykisses.

Kreismeisterin Dressur (LK 2 bis 4): Sandra Vieker-Lübkemann vom RFV Wehdem-Oppendorf mit zwölfjährigen Oldenburger Follow Me.

Von Anfang an auf Titelkurs war Sandra Vieker-Lübkemann vom RFV Wehdem-Oppendorf bei den Dressurreitern der LK 2 bis 4. Mit ihrem imposanten zwölfjährigen Oldenburger Follow Me siegte die Stemwederin in allen drei Wertungsprüfungen. Silber holte Carmen Nottmeier von der RSG Holzhausen II auf Bialencia. Bronze ließ sich Vorjahressiegerin Catrin Bohne vom RFV Wehdem-Oppendorf auf Donboy umhängen.

Die Kreismeisterschaft Dressur LK 5 konnte Jennifer Stockmann vom RFV Espelkamp für sich entscheiden. Platz eins in der zweiten und dritten Wertung sicherten der Reiterin vom RFV Espelkamp auf ihrer erst sechsjährigen Stute Elaja JS die Goldmedaille. Silber ging an Kim Karolin Hain vom 1. Vehlager ZRFV auf Schierensees Mr. Nice Guy. Nele Schwier vom Mindener PZRFV holte auf Chameur Bronze.

Mit ihrem Sieg im L-Springen mit Stechen sicherte sich Katharina Kleine-Beek auf Chocolate Queen Silber im Springen (LK 2 bis 4).

Der sonnige zweite Turniertag habe vor allem die Dressurreiter entschädigt, die am Sonnabend im dicksten Regen hätten reiten müssen, erklärt Marcus Döring, der auch sportlich eine positive Bilanz zieht. Die Starterfelder seien einer Kreismeisterschaft würdig gewesen. „Und wir konnten zwei Medaillen erreichen“, freut er sich für den 1. Vehlager ZRFV.

Überschattet wurde die Meisterschaft durch den Unfall von Anna-Henrike Henke. Die Reiterin vom 1. Vehlager ZRFV, die die erste Wertungsprüfung im Springen LK 2 bis 4 gewonnen hatte, war im Zwei-Phasen-Springen mit ihrem Pferd gestürzt. „Sie war ansprechbar, ist aber ins Krankenhaus gekommen“, berichtet Marcus Döring.

Den Hut zieht der Vereinsvorsitzende vor seinen Helfern. „Sie sind am Samstag so dermaßen nass geworden, haben aber alle mitgemacht bis zum Schluss.“ Wertungsrichter Dr. Wolfgang Kluge lobt ebenfalls die Bedingungen. „Es wäre nirgends im Kreis möglich gewesen, bei solchem Wetter ein Freilandturnier fortzusetzen“, erklärt der Hiller.

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