Abstieg nach 0:4 gegen Dützen fast sicher

In Varl gehen die Lichter aus

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Varls Lars Meier scheitert an Dützens Torhüter Noel Gramatte und hebt ab.

Varl - Hängende Köpfe bei Union Varl: Der Abstieg des Fußball-Bezirksligisten ist nach der 0:4 (0:1)-Heimniederlage gegen die FT Dützen so gut wie sicher. Die Varler konnten nur zeitweise mit den spielerisch weit überlegenen Gästen mithalten. „Fleiß und Motivation kann ich meiner Mannschaft aber nicht absprechen“, sagte Varls Trainer Philipp Knappmeyer.

Dützen kam in der ersten Viertelstunde besser ins Spiel. Nach zwei Warnschüssen von Joshua Wlotzka (5. Minute) und Pierre Badde (7.) kam Jan-Hendrik Giessmann nach Doppelpass in den Varler Strafraum zu Fall. Benjamin Drumann hatte das Bein zu lange stehen gelassen. Den fälligen Elfer verwandelte Wlotzka zum 1:0 (9.).

Erst Mitte der ersten Hälfte fand Varl, das wieder eine neu formierte Elf aufs Feld schickte, seine Ordnung. Nach vorne ging allerdings nur selten etwas, und wenn, dann über lange Bälle: So auch in der 29. Minute, als Andre Lange einen weiten Ball mit dem Kopf verlängerte und Lars Meier von der Strafraumgrenze mit einem Heber an Keeper Noel Gramatte scheiterte.

Insgesamt standen nach Halbzeit eins aber bei beiden Teams nur wenige Torchancen, dafür aber viele schnelle Ballverluste zu Buche.

Die zweite Hälfte begann mit mehr Leidenschaft auf beiden Seiten. Dann erhöhte Dützen die Schlagzahl, Varl verlor wieder die Ordnung: Fahkri Ali Khan traf zunächst mit einem Schuss aus 20 Metern nur den Außenpfosten (55.), dann machte Marcel Sperlich Nägel mit Köpfen: Eine Flanke von Giessmann verwandelte er völlig freistehend mit einem Flugkopfball aus kürzester Distanz zum 2:0 aus Gäste-Sicht (60.).

Danach war die Moral der Varler gebrochen, nach vorne ging immer weniger. Stattdessen spielte Dützen frei auf. Tim Möller enteilte seinen Gegenspielern und schob in der 79. Minute nach einem Querpass von Wlotzka ein – 3:0 für Dützen. In der Nachspielzeit schloss Ireneos Sidiropoulos einen Angriff mit einem Schuss in den Winkel zum Endstand ab (90.+3).

Im Abstiegskampf gehen für Varl die Lichter aus. Fünf Spiele vor Schluss hat das Team mittlerweile 13 Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Die Knappmeyer-Elf müsste jetzt also sämtliche Spiele gewinnen – und die Konkurrenz dürfte nicht mehr punkten.

han

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