Bezirksliga: TuS Dielingen beim VfL Holsen / Preußen Espelkamp in Kirchlengern

Unter Druck

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Samet Uslu und Andre Sporleder müssen im defensiven Mittelfeld gegen Holsen dicht machen. 

Wehdem - Von Maik Hanke. Der Trend zeigt nach unten, die Ergebnisse stimmen nicht mehr – und dann kommt als Nächstes auch noch so ein Gegner. Mit dem VfL Holsen hat der TuS Dielingen am Sonntag (15 Uhr) auswärts in der Fußball-Bezirksliga ein dickes Brett zu bohren. Während die Dielinger kriseln, hat der Tabellenzweite einen richtig starken Lauf. Unter Druck steht auch der FC Preußen Espelkamp. Der Rangfünfte droht, den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Gegner am Sonntag ist Tabellennachbar FC RW Kirchlengern.

„Das ist sicherlich ein schweres Spiel“, sagt Dielingens Fußballfachwart Heinfried Beneker. Denn der VfL Holsen ist zurzeit das exakte Gegenteil des TuS Dielingen. Während der TuS seit fünf Pflichtspielen auf einen Sieg wartet und sogar im Spiel um Platz drei des Kreispokals gegen A-Liga-Schlusslicht BSC Blasheim mit 1:4 verlor, haben die Holsener in den vergangenen fünf Saisonspielen nur eines getan: gewonnen.

Auch die weiteren Statistiken deuten auf ein ungleiches Duell: Holsen hat weit mehr als doppelt so viele Tore geschossen wie der TuS (26 zu 10) und nur halb so viele Gegentore kassiert (5 zu 10). Noch ist Aufsteiger Dielingen als Siebter absolut im grünen Bereich der Tabelle. Sollte aber gegen Holsen noch eine Niederlage dazukommen, könnte sich das schnell ändern: Rang sieben und Rang zwölf trennen nur drei Punkte. „Wir gucken schon nach unten“, weiß Beneker um den Trend. Und er weiß auch, dass die Gegner in den kommenden zwei Wochen mit TuRa Löhne und FC RW Kirchlengern wohl nur unwesentlich leichter werden.

Hoffnung dürfte den Dielingern machen, dass sich das Verletztenlager allmählich leert. Kapitän Dirk Schomäker gab bereits gegen Blasheim sein Comeback, ist aber noch nicht wieder bei 100 Prozent. Die Defensivkräfte Ali Döpke und Marcus Wessel werden zurückerwartet. Auch Mittelfeldstratege David Schmidt hat unter der Woche zumindest wieder trainiert. Ob der zuletzt erkrankte Ephraim Pieper wieder dabei sein wird, ist noch offen. Weiter fehlen wird Christian Wüppenhorst.

„Ich will in Holsen gewinnen“, hatte TuS-Coach Wolfgang Hagedorn noch nach der Blasheim-Pleite gesagt. Sollte es am Ende auch nur ein Punkt werden, würde damit in Dielingen sicherlich keiner unzufrieden sein.

Unbedingt gewinnen will Trainer Stefan Bernholt am Sonntag mit dem FC Preußen Espelkamp beim FC RW Kirchlengern. Bernholt sieht seine Mannschaft in einer „Mini-Krise“. Zuletzt verloren die Preußen das Kreispokal-Finale gegen Landesligist TuS Tengern mit 0:3. Davor spielten sie nur 2:2 gegen TuRa Löhne und verloren 1:3 gegen den VfL Holsen.

„Wir stehen schon unter Druck“, sagt Bernholt. Mit einem Sieg würden die Espelkamper immerhin am direkten Konkurrenten Kirchlengern vorbeiziehen. „Das ist unser Anspruch: Wir wollen wieder auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze gehen.“ Darauf haben die Espelkamper allerdings bereits sechs Punkte Rückstand. Bernholt: „Wir müssen gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger.“ Verzichten muss Bernholt weiter auf Eren Kelemci. Der Einsatz von Richard Urban ist fraglich.

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