Rahdener U11-Fußballer spielen bei Turnier gegen Nachwuchs von Bundesligisten

TuSpo trotzt den Bayern

Rahdens Hasan Köse (gelbes Trikot) setzt sich gegen einen Gegenspieler von Bayern München durch. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 1:1. - Fotos: Maic Menz

Rahden - Die U11-Fußballer des TuSpo Rahden haben beim Spatzenbergcup einmal mehr für Aufsehen gesorgt. Beim prominent besetzten Jugendfußballturnier in Löhne punkteten die Rahdener gegen einige der besten E-Junioren-Mannschaften Deutschlands. Selbst der sonst überragende Turniersieger FC Bayern München konnte gegen den TuSpo nicht gewinnen.

„Wir haben aus meiner Sicht ein tolles Turnier gespielt“, sagt TuSpo-U11-Trainer Maic Menz. „In den Spielen gegen die Nachwuchsleistungszentren der Bundesligisten konnten wir immer mithalten und auch teilweise gewinnen.“ Neben Bayern München traten die Rahdener unter anderem auch gegen Werder Bremen, Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach an.

Im ersten Match spielte die Mannschaft gegen FA Herringhausen/Eickum. Bei einer Spielzeit von zwölf Minuten pro Spiel drückte das Team sofort aufs Tempo, berichtet Menz. Doch gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner kam der TuSpo nicht richtig in die Gänge, und die wenigen Chancen konnten die Spieler nicht verwerten. Herringhausen/Eickum gab im ganzen Spiel keinen Torschuss ab. So blieb es bei einem 0:0.

Gastgeber Tura Löhne war der Gegner im zweiten Spiel. „Die Mannschaft toppte die defensive Einstellung nochmals“, berichtet Menz. „Trotzdem kamen wir zu einem mehr als hochverdienten 1:0-Erfolg.“

Harun Köse (l.) setzt im Spiel gegen Werder Bremen zum Schuss an.

Im dritten Spiel kam es dann zum Duell mit der laut Menz aktuell besten U11-Mannschaft in Deutschland, dem FC Bayern München. Um die Räume enger zu machen, stellte Menz Hasan Köse etwas tiefer. Trotzdem gingen die Bayern nach einem guten Spielzug mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später wiederum schafften die Rahdener den umjubelten Ausgleich. Sie kämpften danach um jeden Meter und verteidigten den Punkt bis zum Schlusspfiff.

Nach der ersten Gruppenphase hatten die ungeschlagenen Rahdener fünf Punkte auf dem Konto. In der zweiten Gruppe hießen die Gegner dann Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin und Osnabrücker SC.

Erster Gegner war Mönchengladbach. Rahden ging durch einen schönen Fernschuss mit 1:0 in Führung, die Gladbacher glichen mit einem abgefälschten Schuss aus. Danach war es ein offenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gladbacher – die schließlich den 2:1-Siegtreffer erzielten und dem TuSpo die erste Niederlage beibrachten.

Danach ging es mit Hertha BSC gegen den nächsten dicken Brocken. Und die Bilder schienen sich zu ähneln: Wieder gingen die Rahdener in Führung, wieder glich der prominente Gegner aus. „Doch diesmal ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und spielten einige gute Angriffe“, erzählt Menz. Tatsächlich schaffte es seine Truppe dieses Mal, den verdienten 2:1-Siegtreffer gegen die Berliner zu erzielen. Dadurch qualifizierte sich die Mannschaft bereits vor dem letzten Gruppenspiel für die Finalrunde am nächsten Tag.

Im Spiel gegen den Osnabrücker SC wechselte Menz sein Team ordentlich durch, um allen Spielern ihre Einsätze zu geben. Mit einem schön herausgespielten Treffer gingen die Rahdener in Führung. Danach kamen die Osnabrücker besser ins Match, erspielten sich einige gute Torchancen, vergaben aber alle. So blieb es beim knappen 1:0, und die Rahdener landeten in der Gesamt-Tabelle auf einem starken sechsten Platz.

Am zweiten Turniertag hatten die Rahdener Lospech und kamen in eine sehr schwere Gruppe. Die Gegner waren der Titelverteidiger Werder Bremen und Hertha BSC. Zunächst ging es gegen Werder. „Anfangs hatten unsere Jungs noch zu viel Respekt“, sagt Menz. Seine Jungs gingen mit 0:2 in Rückstand. Danach wachten die Rahdener auf und spielten mutiger nach vorne. Der Lohn war ein direkt verwandelter Freistoß zum 1:2-Anschlusstreffer. Danach drückten die Rahdener auf den Ausgleich. Und in der letzten Spielminute spielten sie die gegnerische Abwehr tatsächlich noch einmal aus und erzielten das 2:2.

Da die Bremer anschließend gegen Hertha BSC gewinnen konnten, reichte dem TuSpo gegen Hertha bereits ein Remis, um ins Viertelfinale einzuziehen. Die Berliner begannen sehr offensiv und konnten bereits in der zweiten Spielminute die Führung erzielen. Im weiteren Spielverlauf war es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der letzten Spielminute knallte ein Rahdener Angreifer einen Schuss direkt ans Lattenkreuz. „Leider blieb es bei diesem aus unserer Sicht sehr unglücklichen 0:1“, berichtet Menz. Die Rahdener verpassten den Einzug ins Viertelfinale, den seine Mannschaft durchaus verdient hätte, meint der Trainer.

Zum Abschluss spielten die Rahdener noch um die Plätze neun bis zwölf. Die Luft war allerdings raus, am Ende blieb der zehnte Platz. - han

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