Fußball-A-Ligist BSC Blasheim verliert Testspiel gegen Arminia Bielefeld mit 0:22

Trotzdem das Spiel des Lebens

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Die einzige Chance, am Freitagabend etwas zu gewinnen, hatten die Blasheimer um Kapitän Christian Kessler (r.) bei der Platzwahl mit Bielefelds Spielführer Fabian Klos (l.).

Blasheim - Von Maik Hanke. „Eigentlich war es super“, sagte Tim Westerhold und wirkte dabei gar nicht mal so unglücklich. Elfmal hatte der Torhüter von Fußball-A-Ligist BSC Blasheim in der ersten Halbzeit hinter sich greifen müssen. Am Ende stand es 0:22. Trotzdem war es für ihn und seine Mitspieler das Spiel des Lebens. Denn der Gegner im Testspiel am Freitagabend war Zweitligist Arminia Bielefeld.

Das Spiel war kaum angepfiffen, da musste Westerhold bereits das erste Mal hinter sich greifen. Fabian Klos erzielte das 1:0 für die Bielefelder, die gleich mit dem ersten Angriff die Marschroute für das weitere Spiel vorlegten: Vollgas nach vorne. So spielten sich die Bielefelder, die sich im ersten Testspiel der Vorbereitung für die kommende Saison ihrem neuen Trainer Rüdiger Rehm präsentieren wollten, Minute um Minute ihre Chancen heraus – und verwerteten die meisten.

Wenn die Bälle von außen kamen, brannte es meistens lichterloh im Strafraum von BSC-Keeper Tim Westerhold. 

Die rund 400 Zuschauer – es waren wegen der Unwetter am frühen Abend weit weniger Menschen gekommen als erwartet – erlebten eine Dominanz-Vorstellung des Zweitligisten. Wer sich kurz Bier oder Bratwurst holen wollte, verpasste locker schon mal zwei oder drei Tore. Bester Torschütze war Daniel Brinkmann mit fünf Treffern.

Bis auf eine Ecke zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Blasheimer selber keine Torgelegenheit.

Den lautesten Applaus des Abends verdiente sich Torwart Tim Westerhold mit einer Glanzparade Mitte der ersten Spielhälfte. Nach einem Kopfball aus kurzer Distanz schien der Ball unhaltbar im langen Eck einzuschlagen, aber Westerhold fischte die Kugel mit einer Flugaktion noch von der Linie.

Auch der zweite Blasheimer Torwart Steffen Görl hatte gute Szenen. Zur zweiten Halbzeit eingewechselt, hielt er gleich mit seinen ersten Aktionen mehrfach glänzend. Am Ende teilten sich die beiden Torhüter die Gegentore: elf für jeden.

Auch wenn das Ergebnis sehr deutlich wurde, grämten sich die Blasheimer nicht. Es war trotzdem ihr Spiel des Lebens. „Das ist unabhängig vom Ergebnis“, sagte BSC-Coach Sebastian Numrich nach dem Abpfiff. „Die haben Vollgas gegeben. Da kommt man einfach nicht hinterher als Kreisliga-Spieler. Wir haben unser Bestes gegeben. Mehr ist nicht drin.“

Neben Numrich an der Seitenlinie stand das gesamte Spiel über Finn Holsing. Der Co-Trainer ist Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Arminia und hatte entscheidenden Anteil daran, dass sein Heimatverein den Zuschlag für den Test erhielt.

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