Fußball-Kreisliga A: TuS Stemwede gegen SC Isenstedt

Top-Starter und Flop-Starter unter sich

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Eugene Oedekoven (l.) und der TuSpo Rahden sind noch punktlos nach zwei Spielen. Sven Kolwey und der SSV Pr. Ströhen sind hingegen optimal in die neue Serie gestartet. 

Wehdem - Von Willi Pries. „Dreimal ist Bremer Recht“ lautet eine norddeutsche Redensart. Frei interpretiert bedeutet der Ausspruch, dass man mit einem erfolgreichen dritten Anlauf zwei vorangegangene Fehlversuche wettmachen kann.

Schlägt man den Bogen zum dritten Spieltag in der Fußball-Kreisliga A, findet man im unteren Tabellendrittel gleich mehrere Teams, die in den beiden ersten Versuchen patzten und nun schon ein wenig unter Zugzwang stehen. Auf den oberen Rängen trifft man dagegen auf entspannte Gesichter, ein missglückter dritter Spieltag dürfte da weniger stören.

Ein interessantes Programm bietet der dritte Spieltag: Es treffen sowohl die bisherigen „Top-Starter“ als auch die „Flop-Starter“ in zwei direkten Duellen aufeinander. So muss der TuSpo Rahden als punktloser Tabellenletzter beim VfL Frotheim antreten, der ebenfalls noch keinen Zähler verbuchen konnte.

„Wir sind natürlich nach zwei Niederlagen nicht mehr tiefenentspannt“, gestand VfL-Coach Florian Haase nach dem 1:5 beim TuS Tengern II. Bei den Frotheimern scheint die schwache Rückrunde noch in den Köpfen der Spieler zu stecken. „Wir brauchen jetzt einen Knalleffekt“, so Haase, der nach wie vor Spaß an der Arbeit mit dem Team hat und den Trainingsfleiß seiner Mannschaft hervorhebt.

Eher weniger Vergnügen hatte zuletzt der Trainer des TuSpo Rahden. Martin Neumann ließ nach dem desaströsen 0:4 gegen den SSV Pr. Ströhen richtig Dampf ab und hinterfragte vieles. Ob seine Schelte Wirkung gezeigt hat, wird sich bereits heute zeigen. „Ich will nicht von einem Endspiel sprechen, aber das Spiel wird für beide Mannschaften richtungsweisend für die nächsten Wochen sein“, weist Neumann auf die Bedeutung hin. „Wir haben beide Druck und der Verlierer weiß, in welche Richtung er sich demnächst orientieren muss“, pflichtet ihm sein Gegenüber Florian Haase bei.

In einer ganz anderen Situation befindet sich Sven Kassen, Trainer des Aufsteigers TuS Stemwede. Mit optimalen sechs Punkten gelang seinem Team ein Top-Start. „Das ist toll, und die Punkte waren umso wichtiger für uns, wenn man auf das nächste Spiel schaut“, verweist Kassen auf den kommenden Gegner. Der TuS muss beim SC Isenstedt antreten, der ebenfalls mit zwei Siegen gestartet und nun Tabellenführer ist. „Trotzdem ist das am Sonntag natürlich kein Spitzenspiel. Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, so Stemwedes Coach.

Trainer Willi Rogalsky steht mit TuRa Espelkamp ebenfalls mit weißer Weste da. „Es hat noch nicht alles gepasst, aber ich bin zufrieden. Das gibt uns Selbstvertrauen für das Spiel gegen Vehlage“, sagt der TuRa-Coach im Hinblick auf die Partie gegen die hoch gehandelten Vehlager. Das Team von Trainer Heinrich Dyck konnte zwar bislang nur zwei Punkte verbuchen, hatte aber mit dem FC Lübbecke und Absteiger SuS Holzhausen auch schon zwei unangenehme Gegner. „Unzufrieden bin ich mit dem Start daher nicht“, so Dyck, der aber in Alt-Espelkamp sicher gerne einen Dreier einfahren würde.

Drei Punkte scheinen für den optimal gestarteten SSV Pr. Ströhen im Duell gegen den BSC Blasheim möglich. Die bisherigen Auftritte der Mannschaft von Spielertrainer Andre Krause konnten sich durchaus sehen lassen und dürften Selbstvertrauen für den dritten Spieltag geben. „Wir lösen viele Situation inzwischen auch spielerisch und sind auf einem guten Weg“, meinte Krause nach dem Sieg beim TuSpo Rahden.

Mit vier Punkten auf dem Konto ist bei Union Varl nach Pokal-Aus und Trainerwechsel wieder ein wenig Ruhe eingekehrt. Mit einem Sieg gegen den SV Schnathorst könnte Interims-Trainer Stefan Hartmann das United-Schiff in noch ruhigeres Fahrwasser führen.

Bezirksliga-Absteiger SuS Holzhausen wartet noch auf den ersten Dreier und muss beim FC Lübbecke antreten. Mit dem VfB Fabbenstedt und dem TuS Tengern II treffen zwei Teams aufeinander, die jeweils einen Sieg und eine Niederlage verbuchen konnten.

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