Nach Frauen und Reserve gewinnt auch Fußball-B-Ligist den Titel und steigt auf

TuS Stemwede macht das Triple perfekt

Haben allen Grund zum Jubeln: Mit sensationellen 79 Punkten grüßt der TuS Stemwede als neuer Meister von Rang eins. - Foto: Pollex

Stemwede - Von Maik Hanke. Es dauerte bis zur 85. Minute. Bis zu einer Ecke von Nico Engelbrecht und einem Kopfball von Daniel Hegerfeld. Und dann war der Bann gebrochen, die Spannung gelöst. Mit einem Kurz-vor-Schluss-Treffer gewann der TuS Stemwede am Dienstagabend beim TuS Nettelstedt mit 2:1 und ist Meister der Fußball-Kreisliga B. Damit krönt die Mannschaft eine große Saison für den Verein: Nach zweiter Mannschaft und Frauen-Team ist es die dritte Meisterschaft.

„Endlich geschafft“, sagte Spielertrainer Sven Kassen nach dem Spiel. „Uns allen fällt ein Riesenbrocken vom Herzen.“ Wochenlang hatten sich der TuS Stemwede und der OTSV Pr. Oldendorf ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition der B-Liga geliefert – mit dem besseren Ende für die Stemweder, die gegen Nettelstedt jetzt ihr letztes Nachholspiel bestritten.

Am letzten Spieltag am kommenden Wochenende können die Pr. Oldendorfer, die jetzt fünf Punkte hinter Stemwede liegen, nicht mehr auf Rang eins der Tabelle springen. Der OTSV muss am Sonntag auf einen Erfolg von Nachbar SuS Holzhausen hoffen. Nur wenn der SuS in der Bezirksliga bleibt, darf der OTSV auch in die A-Liga aufsteigen. „Wir drücken Holzhausen die Daumen, dass es Pr. Oldendorf auch schafft“, sagt Kassen. „Wer so viele Punkte holt, hat es vedient.“

Die echte Trophäe gibt es erst am Sonntag: Die Meisterschaft feierten die Stemweder bereits mit einer Attrappe. - Foto: Pollex

Für die Stemweder war das Meisterschaftsspiel ein echter Krimi. Die Nettelstedter, die noch im Abstiegskampf stecken, gingen durch Malte Jan Schnau in Führung (23.). Aber noch vor der Pause zirkelte Nico Engelbrecht einen Freistoß aus knapp 25 Metern ins Eck zum 1:1 (40.). In der zweiten Halbzeit investierte Stemwede mehr und sollte belohnt werden: Fünf Minuten vor Spielende schlug Engelbrecht einen Eckball in die Mitte. Dort stieg Daniel Hegerfeld am höchsten und köpfte den Ball zum umjubelten 2:1 in die Maschen.

Einige Minuten Nachspielzeit musste die Mannschaft noch überstehen – dann war es vollbracht. Mit einer selbstgemachten Meisterschale, überreicht von den erfolgreichen Fußballerinnen des Vereins, feierten die Stemweder und ihr Anhang. Eine große Fete mit allen Meistern ist für kommenden Sonntag geplant.

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