Sechs erste Plätze für heimische Voltigierer

Starke Position in Westfalen unterstrichen

Überzeugten: Die beiden Junior-Teams des RFV Wehdem-Oppendorf holten bei dem Qualifikationsturnier in der heimischen Reithalle Rang eins und drei. - Fotos: Rohlfing

Oppendorf - Acht erste Plätze wurden beim Turnier in der Oppendorfer Reithalle vergeben, sechs davon holten die Voltigierer vom RFV Wehdem-Oppendorf. Damit unterstrichen sie bei dem Qualifikations- und Sichtungsturnier für die Westfälischen und Deutschen Meisterschaften erneut ihre herausragende Qualität im Kreis Minden-Lübbecke, aber auch ihre starke Position in Westfalen.

Bei den M**/S-Mannschaften übernahmen die Voltigierer vom RFV Wehdem-Oppendorf direkt nach der Pflicht die Führung. Auf Ersatzpferd No Doktors an der Longe von Antje Döhnert konnten sich Simona Brune, Eileen Siekmeier, Marcel Sühring, Nathalie Döhnert, Charlotte Bosse und Neele Angelbeck einen Vorsprung von rund sieben Zehnteln herausturnen. In der Kür mussten die Goldmedaillengewinner der vergangenen Westfälischen Meisterschaft Abzüge für einen Sturz und weitere Unsicherheiten hinnehmen.

Zum frühen Zeitpunkt der Saison souveräne Küren lieferten die Konkurrenten Herne II und Herbern I ab. Die damit zu Recht Platz eins und zwei in der Kürwertung einnahmen. In der Gesamtwertung jubelten aber dank ihres komfortablen Abstands aus der Pflicht die Oppendorfer über den Sieg.

Auch das Wehdem-Oppendorfer Junior-Team I sicherte sich mit deutlichem Abstand Rang eins. Maren Schmelz, Louisa Winkelmann, Lea Eigenbrodt, Marie Gottkehaskamp, Nele Tomesch und Merja Vahrenkamp voltigierten auch auf No Doktors an der Longe von Antje Döhnert.

Souverän: Nathalie Döhnert vom RFV Wehdem-Oppendorf siegte im Einzelvoltigieren der Klasse M/S und im Technikprogramm.

Weitere erste Plätze gab es für die Wehdem-Oppendorfer im Einzelvoltigieren. Dort siegte Nathalie Döhnert in der Klasse S und im Technikprogramm. Marie Gottkehaskamp gewann die zweite Abteilung bei den Junioren. Auch die besten Pferde aus den Qualifikationsprüfungen kamen vom RFV Wehdem-Oppendorf. Übereinstimmend auf Platz eins sahen die drei Richterinnen dort No Doktors und Hendrikx an der Longe von Antje Döhnert.

Zufrieden mit den Vorstellungen gerade der Junior-Einzelvoltigierer zeigte sich Silke Steinkuhle. „Wir haben Leistungen von bis gesehen, aber alles ansprechend“, stellt die Stemwederin fest, die im Disziplinbeirat Voltigieren des Pferdesportverbandes Westfalen für Nachwuchsförderung zuständig ist. Die gezielte Förderung der jungen Einzelvoltigierer durch die Junior-Trophy zahle sich aus, hebt die Fachfrau hervor und verweist unter anderem auf Paula Waskowiak vom VV Volmerdingsen. Die junge Sportlerin hat es zweimal ins Finale der Trohpy geschafft. In Oppendorf holte die Zwölfjährige jetzt bei den Junioren Rang drei in der zweiten Abteilung.

„Wir haben über zwei Tage hervorragenden und spannenden Sport gesehen“, resümiert der Oppendorfer Vereinsvorsitzende Hartmut Wilking. Die Veranstaltung sei reibungslos gelaufen. Ein Dank ging an die Familie Klages in der Melde- und Rechenstelle und an Ralf Klingsiek, stellvertretend für die Helfer, die extra zur Veranstaltung eine Tribüne in die Reithalle gebaut hatten. Auch von den Teilnehmern habe es viele positive Rückmeldungen gegeben, freuen sich die Turnierleiterinnen Antje Döhnert und Saskia Steinkuhle. Das entschädige für den großen Aufwand, der mit dem Turnier verbunden sei. - sor

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