Standortbestimmung

Ostwestfalen-Gipfel im DHB-Pokal: TuS N-Lübbecke trifft auf Minden und Lemgo

„Überläufer“ Nils Torbrügge (2.v.l.) traf Ende Juli mit dem TuS N-Lübbecke bereits in einem Testspiel auf Ex-Klub GWD Minden. Am Sonntag könnten die beiden Mannschaften das Endspiel im kleinen Final Four in der ersten Runde des DHB-Pokals bestreiten. - Foto: Pollex

Minden - Von Maik Hanke. „Wir sind alle froh, dass die Vorbereitung vorbei ist“, sagt Aaron Ziercke, Trainer von Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke. „Das Pokalwochenende wird eine schöne Standortbestimmung.“ Standort ist in diesem Zusammenhang ein Stichwort mit besonderer Note: Im kleinen Final Four der ersten Runde im DHB-Pokal treffen die drei Ostwestfalen-Klubs TuS N-Lübbecke, GWD Minden und TBV Lemgo aufeinander.

Der TuS N-Lübbecke bekommt es am Sonnabend in der Mindener Kampa-Halle mit Bundesligst Lemgo zu tun (16 Uhr). Erstligist GWD Minden hat danach mit dem Drittligisten TV Korschenbroich zunächst das leichteste Los (18.30 Uhr). Die Gewinner der beiden Spiele duellieren sich am Sonntag ab 17 Uhr in einem Endspiel um den Einzug in die zweite Runde des DHB-Pokals.

„Es geht mit einem Highlight los“, sagt Lemgos Coach Florian Kehrmann. „Wir dürfen mit ganz viel Derby-Charakter starten.“ Bundesliga--Absteiger TuS N-Lübbecke bezeichnete er als „ganz, ganz starken Gegner“.

Während es Kehrmann wie Aaron Ziercke hält und sich freut, dass die neue Saison endlich beginnt, hat Frank Carstens Bauchschmerzen: „Wir hätten gerne noch die eine oder andere Woche mehr gehabt“, sagt der Mindener Trainer. Wegen einiger Verletzungssorgen ist die Mannschaft noch nicht auf dem Leistungsstand, auf dem sie jetzt eigentlich sein sollte. Auch am Wochenende werden Torwart Kim Sonne Hansen (Lungenentzündung) und Abwehrchef Magnus Jernemyr (Infekt) ausfallen.

Trotzdem muss es das Ziel sein, das Finale am Sonntag zu erreichen. Immerhin ist Korschenbroich nur Drittligist. „Wir werden uns darauf einstellen, dass der Gegner hochmotiviert sein wird. Unser erster Fokus muss es aber sein, unsere Stärken abzurufen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren.“

Ein Wochenende voller Erinnerungen

Ein Wochenende voller Erinnerungen wird es für TuS-Neuzugang Nils Torbrügge. In seiner Jugend verfolgte der Oerlinghauser den TBV Lemgo, spielte dann acht Jahre für GWD Minden und wurde dort zum Profi. Jetzt steht er beim TuS N-Lübbecke unter Vertrag. „Klar ist das was Besonderes für mich“, sagt der Kreisläufer.

Ähnlich dürfte es Lemgos Rolf Hermann gehen. Er ist in Lübbecke geboren, spielte ein Jahr in Minden, später drei Jahre beim TuS N-Lübbecke und ist seit 2007 beim TBV. Hermann sagt, die Mannschaft sei heiß auf den Saisonstart. „Ziel muss es sein, am Sonntag noch ein zweites Spiel zu absolvieren.“

Kampflos werden die Lübbecker das erste Match sicher nicht herschenken. „Wir haben eine sehr ordenliche Vorbereitung gespielt. Ich bin gespannt auf den ersten Härtetest“, sagt Nils Torbrügge und schiebt Lemgo die Favoritenrolle zu.

Es wird spannend zu beobachten, wie sich das nach dem Abstieg völlig neu formierte Team des TuS präsentiert. Die Entwicklung sei noch lange nicht abgeschlossen, sagt Ziercke. Erstmals mit dabei sein wird der Pole Lukasz Gierak, der die Vorbereitung wegen der Olympischen Spielen verpasste.

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