Voltigierer des RuFV Wehdem-Oppendorf bei den Deutschen Meisterschaften

Siekmeier und Döhnert unter den Top 15 des Landes

Eileen Siekmeier landete mit einer starken Kür am dritten Turniertag auf Rang sieben. In der Endwertung der zweiten Wertungsprüfung stand Rang acht. - Foto: Christina Wittmann

Verden - Nachdem das Juniorteam des RuFV Wehdem-Oppendorf im Juli an der Deutschen Jugend-Meisterschaft im Voltigieren in Redefin teilgenommen hatte, startete kürzlich auch das S-Team des Vereins zur Deutschen Meisterschaft im niedersächsischen Verden an der Aller. Am Ende landeten zwei der Oppendorfer Frauen unter den besten 15 Voltigiererinnen in Deutschland, berichtet Antje Döhnert für den Verein.

Neben dem Team hatten sich auch die beiden Einzelvoltigiererinnen Eileen Siekmeier und Nathalie Döhnert mit ihrem Pferd Hendrikx für die Teilnahme qualifiziert. Nach bestandenem „Vet-Check“ am Morgen des ersten Tags eröffneten die Einzelvoltigierer am Nachmittag den Wettbewerb mit ihrer Pflicht. Trotz eines frühen Startplatzes in einer starken Damenkonkurrenz von 29 Teilnehmerinnen erturnten sie Platz 16 und 13 und konnten somit zufrieden in den zweiten Wettkampftag starten.

Am nächsten Morgen begannen zunächst die Teams mit ihrer Pflicht. Auch dabei zeigten die Oppendorfer Voltigierer Charlotte Bosse, Nathalie Döhnert, Eileen Siekmeier, Simona Brune, Neele Angelbeck und Marcel Sühring, dass sie als kleiner Verein im Mittelfeld der starken deutschen Konkurrenz mithalten können. Sie belegten am Ende Platz 13 mit nur acht Hundertstel Abstand auf Platz neun.

Am Nachmittag standen dann die Küren der Einzelvoltigierer auf dem Programm. Dabei gelang es Eileen Siekmeier und Nathalie Döhnert, einen fast fehlerfreien Durchgang zu präsentieren. So schloss Eileen Siekmeier die erste Wertungsprüfung mit dem 12. und Nathalie Döhnert mit dem 13. Platz ab.

Der dritte Wettkampftag wurde wieder von den Teams eröffnet. Mit ganz viel Ruhe, Ausdruck und einer nahezu fehlerfreien Ausführung konnte das Team aus Oppendorf seine bisherige Saisonleistung auf den Punkt abrufen und sich in der zweiten Wertungsprüfung Platz zwölf sichern.

Nathalie Döhnert landete nach guten Wettkämpfen in der Endwertung der zweiten Wertungsprüfung auf dem 14. Platz. - Foto: Christina Wittmann

Für Nathalie Döhnert und Eileen Siekmeier war dann am selben Nachmittag der Start ins Technikprogramm: Eileen Siekmeier bewies, dass sie neben dem turnerischen Können auch Nervenstärke besitzt und erreichte durch einen weiteren fehlerfreien Durchgang den elften Platz im Technikprogramm. Obwohl das Technikprogramm eigentlich zu Nathalie Döhnerts großen Stärken zählt, zeigte sie sich doch von der besonderen Kulisse der Verdener Wettkampfhalle beeindruckt und zeigte einige kleine Unsicherheiten in ihrem Programm. Am Ende hieß es für sie Platz 18 in dieser Teilprüfung.

Trotz der hohen Temperaturen und der Anstrengungen der drei vergangenen Wettkampftage gingen die Oppendorfer voll motiviert in die abschließenden Küren. Zuerst waren die beiden Einzelvoltigiererinnen am Start. Mit zwei unglaublichen Küren konnten sie noch einmal ihr ganzes Können abrufen und platzierten sich in dieser Teilprüfung beide unter den besten Zehn. Eileen Siekmeier erturnte Rang sieben, Nathalie Döhnert Rang acht. In der Endwertung der zweiten Wertungsprüfung erreichten sie somit den achten respektive den 14. Platz.

Motiviert durch die starken Leistungen der Einzelvoltigierer startete das Team, das nach zwei Umläufen auf dem 13. Rang lag, am Nachmittag in seine finale Kür. Nach einem sehr guten Einstieg in die ersten beiden Turnblöcke ließ sich allerdings das bisher zuverlässige Gruppenpferd No Doktors durch einen kleinen Wackler aus dem Rhythmus bringen und fand auch im Verlauf der folgenden Kürblöcke nicht mehr zurück.

Das Voltigier-Team des RuFV Wehdem-Oppendorf bewies bei den Deutschen Meisterschaften, dass sich der Dorfverein auch auf der großen Bühne nicht verstecken muss. - Foto: Christina Wittmann

Erst im letzten Block konnte sich der elfjährige Wallach, der sich in diesem Jahr bisher nur von seiner besten Seite gezeigt hatte, wieder fangen, und die Kür konnte mit einem guten Abschluss beendet werden. In einem so starken Starterfeld reichte die Leistung trotz des Kampfgeistes nur für den 19. Platz. Trotz des letzten Kür-Umlaufs des Teams blickt der RuFV Wehdem-Oppendorf auf eine der erfolgreichsten Turniersaisons der Vereinsgeschichte zurück. Er stellte unter Beweis, dass auch ein kleiner Dorfverein sich auf der starken deutschen Bühne des Voltigiersports nicht verstecken muss und sich sogar zeitweise zwischen Mitgliedern des Bundeskaders platzieren kann.

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