Weher Frauen gewinnen 19:18 in Detmold

Sieg trotz Schwäche im Abschluss

Neele Bruhn (r.) war mit fünf Treffern gegen Detmold beste Torschützin für den TuS Wehe. - Archivfoto: Pollex

Wehe - Mit einem knappen 19:18 (9:9)-Auswärtssieg bei der SG Detmold sind die Landesliga-Handballerinnen des TuS Wehe in die neue Saison gestartet. „Wir haben über den Kampf glücklich gewonnen“, sagt Wehes Trainer Harald Bruhn. Fast wären die Weherinnen an ihrer eigenen Chancenverwertung gescheitert. „Wir waren nicht schlecht, aber eben auch nicht an unserer normalen Leistung.“

Wehe war in der Anfangsphase spielbestimmend und lag nach zehn Minuten bereits mit 6:2 vorn. „Dann haben wir den Faden verloren“, berichtet Bruhn, der zu dem Zeitpunkt bereits auf ein entspannteres Spiel gehofft hatte. Detmold kam Tor für Tor heran, hatte nach 20 Minuten nur noch einen Treffer Rückstand. Mit 9:9 ging es dann in die Pause.

Das große Problem der Weherinnen war der Abschluss. „Wir haben im Spiel acht bis zehnmal frei vor dem Tor vergeben“, sagt Bruhn. Auch in der zweiten Hälfte sollte die Torflaute trotz vieler Chancen anhalten. Daher blieb das Spiel eng, nur selten schaffte überhaupt eine Mannschaft einen Zwei-Tore-Vorsprung, und wenn, dann war der schnell wieder ausgeglichen.

Einzig in der Schlussphase konnte sich Wehe einmal entscheidend mit zwei Treffern zum 19:17 absetzen und hätte noch auf drei Tore davonziehen können. Doch auch Sabrina Hoischen – wie schon zuvor dreimal Neele Bruhn und zweimal Ulrike Clemens – scheiterte mit ihrem Siebenmeter (59.).

Detmold kam eine knappe Minute vor Schluss nur noch zum 18:19-Anschlusstreffer. Danach verwarf Sandrina Möll noch einen Siebenmeter, was folgenlos blieb. Wehe rettete den knappen Sieg über die Zeit.

Mit den 18 Gegentoren ist Harald Bruhn zufrieden, gerade Celine Langschmidt habe „blitzsauber gedeckt“ und sei die einzige Spielerin im Team gewesen, die überdurchschnittlich gut war. Im Angriff erwartet der Coach aber eine klare Steigerung. „Wenn wir oben mitspielen wollen, reicht das nicht“, sagt Bruhn. „Da muss noch eine erhebliche Leistungssteigerung kommen.“ Er ist sicher, dass gerade die Nervosität vor dem Tor am Saisonauftakt und der Stimmung in der gegnerischen Halle lag. Das werde sich schnell wieder bessern. 

han

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