Leverns Giovanni Esposito trifft achtmal

Das schönste Tor gab es zum Schluss

Leverns Dolay Selami Oglou (r.) beglückwünscht Giovanni Esposito zu einem weiteren Treffer gegen Lübbecke II. - Foto: Pollex

Levern - Giovanni Esposito ist ein Knipser der alten Schule, wie es sie heute kaum noch gibt. Einer mit eingebautem Torriecher, der in jeder Lage weiß, wo das Tor steht, und der beim Abschluss nicht lange fackelt. Der 33-jährige Stürmer von Fußball-B-Ligist TuS Levern hat in seinem Leben schon unzählige Tore geschossen – so viele wie am Sonntag gegen den FC Lübbecke II hat er aber noch nie in einem Spiel geschafft. Satte acht Tore steuerte er zum 10:2-Sieg bei.

„Es hat alles gepasst – wie Arsch auf Eimer“, sagt Esposito mit einem Lachen über seine Gala, mit der er sich natürlich direkt auf Platz eins der Torschützenliste setzte. Seine Mitspieler hätten ihn im Spiel immer wieder gut in Szene gesetzt, und auch die Flanken hätten perfekt gepasst, sodass der eher kleine Esposito („Ich bin ja nicht der Größte...“) sogar zwei Kopfballtore erzielte. Die acht Tore, bestätigt Esposito, seien auch für ihn Rekord: Für Wetschen und Lemförde habe er in der Vergangenheit schon je einmal „nur“ sieben Treffer geschafft.

Lübbecke II machte es den Levernern allerdings auch ziemlich einfach. „Das war für uns eher ein Sparringspartner“, sagt Esposito. „Ich habe schon damit gerechnet, dass wir gewinnen, aber wie hoch – das konnte ja keiner wissen.“ Auch während des Spiels hat Esposito nicht geahnt, womöglich das Spiel seines Lebens zu machen. „Als ich die ersten drei Tore gemacht habe, habe ich gedacht, mehr werden es nicht.“ Tatsächlich sollten fünf weitere folgen. Den schönsten Treffer hob sich Esposito dabei für den Schluss auf: Mit einem Heber überwand er aus gut zehn Metern den Torwart.

„Es war ein wirklich sehr, sehr gutes Spiel von ihm“, lobt auch Leverns Coach Sebastian Schmidt seinen Stürmer. „Wir sind wirklich froh, so einen Knipser vorne zu haben.“ Schmidt betont, dass Esposito nicht nur vorne gestanden und im richtigen Moment das Bein hingehalten habe – er habe sich seine Chancen auch selber erarbeitet. Mit so einem Spieler könne man die Torflaute der vergangenen Jahre endlich überwinden, meint Schmidt.

„Für mich geht es jetzt normal weiter“, sagt Esposito. „Es ist klar, dass ich jetzt nicht jedes Spiel acht Tore machen werden, aber ich werde mein Bestes geben.“ Und wer weiß: Wenn Zeit, Ort und Gegner stimmen, kann ein Vollblutstürmer wie Giovanni Esposito immer der Mann für die entscheidenden Tore sein – oder auch noch ein paar mehr. - han

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