TuS N-Lübbecke gegen Bergischen HC

Schlüsselspiel? Endspiel!

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Goran Perkovac sah eine schwache zweite Halbzeit seines TuS gegen Melsungen.

Lübbecke - Goran Perkovac nennt es „Schlüsselspiel“ und „Spiel des Jahres“. Treffender wäre wohl noch ein anderes Wort: Endspiel. Denn Perkovac muss zugeben: „Wenn wir verlieren, ist die Chance, dass wir in der Liga bleiben, fast nicht mehr vorhanden“, sagte der Trainer des abstiegsbedrohten Handball-Bundesligsten TuS N-Lübbecke vor dem Heimspiel heute Abend (19 Uhr) gegen den direkten Konkurrenten Bergischer HC.

„Das wird sehr, sehr schwer“, sagte Perkovac. „Der Bergische HC ist nicht so schlecht, wie er sich auf der Tabelle präsentiert.“ Erst vergangenen Sonnabend, als im Parallelspiel der TuS eine Klatsche gegen die MT Melsungen bekam, hatte der BHC gegen den SC Magdeburg gewonnen und damit den Abstand für den TuS aufs rettende Ufer auf fünf Punkte ausgeweitet. „Dass die gegen Magdeburg gewinnen, war für uns nicht überraschend. Das war für uns zu 99 Prozent klar.“

Die eigene Niederlage gegen Melsungen und die verpasste Sensation gegen den THW Kiel sieht Perkovac nicht so kritisch: „Gegen Kiel und Melsungen holen die anderen auch keine Punkte. Der einzige Ausrutscher, den uns allen wehtut, war sicher Eisenach.“ Perkovac habe aber erwartet, eines dieser „Schlüsselspiele“ gegen die Konkurrenten zu verlieren. Er glaubt auch, dass sein Team noch eines der schweren Auswärtsspiele gewinnen wird. Zunächst geht der Blick aber nur auf heute Abend.

„Wir sind immer noch voll mit dem Kopf dabei. Andere Teams hätten sich vielleicht schon aufgegeben“, sagte der Trainer, der ein knappes Spiel erwartet, das womöglich erst in der letzten Minute entschieden wird. „Es wird ein sehr intensives Spiel, aber sicher kein schönes Spiel. Es kann gar kein schönes Spiel sein.“

Ein Fragezeichen steht laut Perkovac noch hinter dem Einsatz von Linksaußen Tim Remer. Torhüter Nikola Blazicko, der zuletzt wie sein Ersatzmann Matevs Skok wegen eines Balltreffers am Kopf nicht bei vollem Leistungsvermögen war, dürfte wieder fit sein. Bei Skok stand noch ein Arztbesuch aus.

Ankommen wird es heute Abend auch auf Kreisspieler und Defensivspezialist Piotr Grabarczyk: „Wir glauben immer noch daran, dass wir in der Bundesliga bleiben können“, sagte der Pole. „Wir werden kämpfen.“

han

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