TuS N-Lübbecke verliert bei der MT Melsungen

Rettung immer unwahrscheinlicher

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TuS N-Lübbecke vor dem Abstieg: Trainer Goran Perkovac und Abwehrmann Piotr Grabarczyk diskutieren.

Lübbecke - „Nun muss tatsächlich ein Wunder her“, schreibt Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke auf seiner Internetseite. Denn der Abstieg des Tabellenvorletzten wird immer wahrscheinlicher. Am Sonnabend verlor der TuS das Auswärtsspiel bei der MT Melsungen klar mit 24:32 (12:14). Wohl noch schwerer als die eigene erwartbare Niederlage gegen den Tabellenvierten wiegt für die Lübbecker der gleichzeitige Sieg des Konkurrenten Bergischer HC gegen den SC Magdeburg.

Vor dem direkten Duell gegen den Bergischen HC, den Tabellenfünfzehnten, am Mittwoch hat Lübbecke mittlerweile fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer – bei nur noch fünf Saisonspielen. „Ich sage dennoch, dass immer noch alles für uns drin ist. Frühzeitig aufgeben? Kommt für uns absolut nicht infrage“, sagte TuS-Trainer Goran Perkovac nach dem Spiel am Sonnabend.

Die erste Hälfte des Spiels gegen Melsungen lief dabei immerhin etwa so, wie sich Perkovac das gewünscht hatte. Der TuS ging zwar im gesamten Spiel nur beim 1:0 durch Tim Suton (2. Minute) in Führung, blieb aber zumindest in den ersten 30 Minuten immer in Reichweite.

In einem zerfahrenen Spiel ging Melsungen über 5:3 (10.) und 9:8 (20.) mit zwei Toren Abstand in die Pause – 14:12. „Mit den ersten 30 Minuten war ich wirklich zufrieden“, sagte TuS-Trainer Perkovac.

Kurz nach Wiederanpfiff kippte das Spiel endgültig zu Gunsten der Gastgeber. Melsungen drehte richtig auf und zog nach 40 Minuten auf 23:14 davon. Heißt: Innerhalb von zehn Minuten traf Melsungen neunmal, der TuS nur zweimal. Der leistete sich stattdessen fünf Fehlwürfe, zwei Fehlpässe und zwei Stürmerfouls, die Melsungen ausnutzte. Damit war das Spiel gelaufen.

Danach plätscherte die Begegnung vor sich hin, Melsungen verwaltete den Vorsprung, Lübbecke war nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Viel mehr als eine Drei-Treffer-Folge vom 17:27 auf 20:27 sollte den Lübbeckern nicht mehr gelingen.

„Wir haben ganz unnötige Tempogegenstoßtore kassiert, und auch unsere Körpersprache ließ zu wünschen übrig“, ärgerte sich Perkovac nach dem Spiel.

han

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