Fußball-Kreisliga A: Union der Favorit gegen den TuSpo

Rahdener Stadtduell steigt in Varl

Hichem Talbi (l.) und Union Varl empfangen am siebten Spieltag den Stadtrivalen vom TuSpo Rahden. - Foto: Pries

Wehdem - Setzt der SSV Pr. Ströhen seine Erfolgsserie fort oder knickt die Mannschaft um Spielertrainer Andre Krause doch irgendwann ein? Für den SSV steht am siebten Spieltag der Fußball-Kreisliga A ein echter Härtetest an. Beim Spiel in Lübbecke ist alles möglich, auch wenn der kriselnde Gastgeber auf dem Papier der Außenseiter ist.

Der FC Lübbecke klebt förmlich noch am Startblock und konnte mit bislang nur einem Sieg und einem Remis sein Potenzial nur ansatzweise zeigen. Ganz anders die Pr. Ströher, die zuletzt ein 4:1 bei TuRa Espelkamp feierten und auf dem Spitzenplatz stehen. „Wir genießen es im Moment“, meinte Spielertrainer Krause nach dem Spiel und würde die Situation sicher gerne noch weiter auskosten.

Das wird sicher auch gelingen, solange die Brüder Florian und Tobias Kröger im Sturm für die nötigen Tore sorgen. Gegen TuRa gelangen dem Duo weitere drei Treffer, die anfällige Lübbecker Defensive (bisher 18 Gegentreffer) sollte also gewarnt sein.

Der TuS Stemwede schoss sich beim 6:1 in Blasheim ein wenig den Frust von der Seele, der sich nach dem mageren 1:1 gegen Rahden aufgestaut hatte. Seine Mannschaft habe schnörkellos gespielt und einfach mal die Chancen genutzt, meinte Spielertrainer Sven Kassen später. Mit BW Vehlage wartet nun die stärkste Defensive der vergangenen Saison auf den Aufsteiger. Für die Stemweder könnte sprechen, dass sie kaum ausrechenbar sind. Sechs unterschiedliche Spieler erzielten die Tore in Blasheim. Es dürfte also viel Arbeit auf die Vehlager Abwehr warten, die in dieser Spielzeit nicht so sattelfest wirkt.

Ganz und gar nicht sattelfest präsentierte sich bislang der TuSpo Rahden. Nur zwei Punkte aus sechs Spielen konnten die Rahdener verbuchen, gegen Gehlenbeck gab es zuletzt ein 1:3. Beim Derby in Varl dürften wahrscheinlich keine Punkte dazu kommen, auch wenn die Varler beim Spiel am vergangenen Wochenende in Tengern wenig zustande brachten.

„Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, schimpfte Varls Trainer Stefan Hartmann nach dem 0:3 und warf seinem Team mangelnde Einstellung vor. „So verlierst du nicht nur in Tengern, sondern gegen jeden Gegner in dieser Liga“, so Hartmann. Gegen Rahden erwartet er nun eine Trotzreaktion seiner Mannschaft.

Diese erhofft sich auch TuRa Espelkamps Trainer Willi Rogalsky. Er sah am vergangenen Sonntag gegen den SSV Pr. Ströhen viele Fehler seiner Mannschaft, sowohl in der Defensive wie auch im Torabschluss. „Bei den Gegentoren waren wir viel zu naiv, die sind viel zu einfach gefallen. Und vorne müssen wir die Tore auch machen wollen“, bemängelte er die Chancenverwertung.

Gegen die bislang enttäuschenden Frotheimer will er sein Team zwingender sehen. Mangelnde Einstellung konnte er bei seinen „Fohlen“ nicht erkennen. Schon in der ersten Halbzeit gifteten sich Torschütze Thomas Gräber und Thomas Epp an, im zweiten Durchgang geigte Paul Unrau seinem Mitspieler Daniel Reimer die Meinung. „Die Jungs sind halt alle sehr ehrgeizig, da passiert das dann schon mal“, nahm es Rogalsky positiv.

In den weiteren Spielen treffen der VfB Fabbenstedt und der SuS Holzhausen aufeinander. Interessant dürfte es in Schnathorst werden. Der SVS, der am vergangenen Sonntag beim SC Isenstedt deutlich mit 4:1 gewann, bekommt es mit dem Tabellenzweiten TuS Tengern II zu tun. Schlusslicht Blasheim muss zum TuS Gehlenbeck. Bereits am Sonnabend empfängt BW Oberbauerschaft den Isenstedter SC. - pr

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