Fußball-Kreisliga B: TuS Stemwede rutscht nach 2:2 gegen Holsener SV auf Rang zwei ab

Punkt gerettet – Führung verloren

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Der TuS Stemwede (hier im Spiel gegen den FC Lübbecke II) rettete gegen den Holsener SV zwar einen Punkt, verlor aber die Tabellenführung.

Stemwede - Das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga B zwischen dem Holsener SV und dem TuS Stemwede entwickelte sich in einer heißen Schlussphase zu einer Punkteteilung. Der Tabellendritte aus Holsen und TuS Stemwede trennten sich 2:2 (0:0). Damit rutschte Stemwede wieder auf den zweiten Tabellenplatz ab.

Während die titelambitionierten Stemweder von Beginn an das Spiel in die Hand nahmen, spielte Holsen zunächst abwartend und hoffte auf Konterchancen. Die Gastgeber hatten zusätzlich mit Personalmangel zu kämpfen, da zwei Leistungsträger mit Gelbsperre beziehungsweise Verletzung fehlten. Trotzdem waren die Mannen von Trainer Klaus Rührup in der ersten Halbzeit in ihren Aktionen zielstrebiger.

„Obwohl wir im ersten Durchgang das Spiel gemacht haben, schaffte es Holsen irgendwie immer, einen Fuß vor den entscheidenden Pass zu kriegen“, fasste Stemwedes Coach Sven Kassen die erste Hälfte zusammen. So kam Holsen einmal brandgefährlich vor das Gästetor, doch der sonst so sichere Sascha Soldato vergab freistehend. Mit dem torlosen Pausenstand war die Begegnung in Hälfte zwei noch komplett offen.

Mit ihrer zweiten Torchance bewiesen die Südkreisler dann doch Effizienz. Toptorjäger Kristopher Susa verwandelte einen direkt getretenen Freistoß nach einer Stunde unhaltbar ins Eck. „Der Schuss hatte wirklich Bundesliganiveau“, lobte sein Trainer nach der Partie. Mit der Führung im Rücken nutzte Holsen dann auch die nächste Möglichkeit erfolgreich. In der 66. Minute war es Christian Brad, der von der Unordnung in der Stemweder Hintermannschaft nach einem Eckstoß profitierte.

Mit Anbruch der Schlussphase machte sich die fehlende Wechselmöglichkeit auf Seiten der Heimmannschaft konditionell bemerkbar. Stemwede baute nun mehr Druck auf, und schließlich erzielte Joel Rybak in der 70. Minute den Anschlusstreffer nach einem abgeklatschten Freistoß. Zwei Minuten vor Schluss war Rybak erneut zur Stelle und schob zum letztlich verdienten Ausgleich ein.

Sven Kassen: „Es gibt Spiele, die kann man einfach nicht erklären. Obwohl wir spielerisch überlegen waren, können wir am Ende glücklich mit dem Punkt sein. Jetzt gilt es, die letzten Aufgaben zu erledigen, um am Ende ganz oben zu stehen. Zum Glück haben wir es noch selbst in der Hand.“

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