Neuling RB Leipzig gewinnt 17. FreewayCup/6:1 im Finale gegen Wolfsburg

Rote Jung-Bullen nehmen Konkurrenz auf die Hörner

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Frank Bender (oben l.) schied mit den Bremern im Viertelfinale aus. Freud und Leid bei den Wolfsburgern, die zweimal nach einem Rückstand das Spiel drehten.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Der Neuling kam, sah und siegte. Gleich bei ihrer Turnier-Premiere haben die Roten Jung-Bullen von RB Leipzig den FreewayCup gewonnen und die Konkurrenz auf die Hörner genommen. Darunter auch die „Wölfe“ vom VfL Wolfsburg, die bei der inoffziellen Deutschen Hallenmeisterschaft der U16-Junioren in der ausverkauften Lübbecker Kreissporthalle über Osnabrück, Bremen und Hannover ins Finale gestürmt waren, dort aber keine Chance gegen Leipzig hatten und mit 1:6 den Kürzeren zogen.

„Wir wollen Sympathien gewinnen und zeigen, dass bei uns nicht nur Geld dahinter steckt, sondern vor allem knallharte Arbeit. Deshalb war der FreewayCup in Lübbecke eine perfekte Station für uns“, hob Leipzigs Trainer Sebastian Hoeneß nach dem ganz stark herausgespielten Finalerfolg hervor. „Dass der Neuling gleich das Finale erreicht und gewinnt, bestätigt uns. Wir sind von Leipzig überzeugt gewesen, deshalb haben wir sie auch geholt“, freute sich Finn Holsing.

Der Turnierleiter und Sohn von „FreewayCup-Vater“ Heinz-Dieter Holsing durfte gestern Abend nach dem letzten der 40 Spiele jedoch nicht nur wegen des Coups mit RB Leipzig zufrieden sein. Es stimmte wieder einmal so ziemlich alles beim Familien-Fußballevent, das an beiden Turniertagen zusammen fast 5000 Besucher gezählt haben dürfte. Vor allem das junge Publikum kam bei Fußball in der Rundumbande mit den besten Nachwuchsteams deutschlands, Maskottchen „Müller“ (dem heimlichen Star des Turniers) als nimmermüden Entertainer sowie Breakdancern und einer BMX-Show im Rahmenprogramm auf seine Kosten.

„Wenn man sieht, wie die Zuschauer mitgehen und die Spieler die Atmosphäre genießen, sind das die schönsten Momente. Darüber hinaus freut es uns natürlich, wenn wir von den Vereinen positive Rückmeldungen bekommen. Ich denke, wir haben wieder ein gelungenes Turnier auf die Beine gestellt, die Feinanalyse machen wir im Nachgang“, so das Fazit eines lachenden Finn Holsing.

Die Geschichte des Endspiels ist schnell erzählt. Zu überlegen waren die Leipziger, die mit Murad Mahmudov (zehn Tore, vier Assists) auch den herausragenden Spieler der 17. FreewayCup-Auflage stellten. Das Team von Sebastian Hoeneß ent-eilte auf 4:0, ehe den Wolfsburgern – mit Antonio Brandt als besten Torhüter des Turniers – zumindest der Ehrentreffer gelang. Am Ende hatte RB Leipzig mit 6:1 gewonnen und der FreewayCup einen neuen Champion.

Letztere benötigte auch die nötige Portion Glück, als man mit einem 9:8 nach Neunmeterschießen gegen den Hamburger das Viertelfinale erreichte. Im Achtelfinale hatte es mit dem Ausscheiden der in der Vorrunde noch stark auftrumpfenden Bayern sowie dem Ruhrpott-Duo Schalke und Dortmund ein „Favoritensterben“ gegeben.

Als echte Überlebenskünstler präsentierten sich die Jungs vom VfL Wolfsburg. Sowohl beim 3:2 im Viertelfinale gegen Werder Bremen als auch beim 3:2 im Halbfinale gegen Hannover gerieten die „Wölfe“ in Rückstand und Unterzahl, ehe sie das Blatt noch wendeten. Vorjahressieger FSV Mainz 05 musste im Viertelfinale die Segel streichen – gegen Nachfolger Leipzig.

„Es sind viele Tore gefallen. Die neuen Hallenregeln haben für noch mehr Tempo gesorgt. Wir werden in Ruhe überlegen, wen wir im nächsten Jahr einladen, aber RB Leipzig als Titelverteidiger wird definitiv dabei sein“, sagt Finn Holsing.

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