Leichtathletik: TuSpo Rahden erfolgreich bei Ostwestfalen-Meisterschaften

Nele Kämper verteidigt ihren Titel im Speerwurf

Günter Seidel, Leichtathletik-Spartenleiter und Trainer beim TuSpo Rahden, freute sich über die guten Ergebnisse seiner Schützlinge Johanna Krüger (W13), Nia Wehmeyer (W12) und Olek Wojciechowski (M14) bei den Ostwestfalen-Meisterschaften in Paderborn.

Rahden - Von Maik Hanke. Über einen Titel und mehrere starke Platzierungen freut sich die Leichtathletik-Sparte des TuSpo Rahden. Bei den Ostwestfalen-Meisterschaften für Männer, Frauen und Jugendliche in Bad Salzuflen verteidigte Nele Kämper erfolgreich ihren Titel im Speerwurf. Bei den Ostwestfalen-Meisterschaften für Schüler in Paderborn bewies wieder einmal Nia Wehmeyer ihre Vielseitigkeit.

„Alles in allem waren wir sehr erfolgreich“, berichtet Günter Seidel, Leichtathletik-Spartenleiter und Trainer beim TuSpo Rahden. Mit drei jungen Athleten waren die Rahdener am Sonnabend in Paderborn am Start, für alle drei sprangen gute Platzierungen heraus.

Nia Wehmeyer (W12) landete beim Speerwurf mit einer Weite von 22,63 Meter auf dem zweiten Platz und erzielte eine neue persönliche Bestleistung. Auch über 60 Meter Hürden und im Weitsprung war sie besser als jemals zuvor in einem Wettkampf: Sie lief über die 60 Meter Hürden in 11,28 Sekunden auf den dritten und sprang mit 4,30 Meter auf den vierten Platz.

Dritte wurde die Wehdemerin außerdem im Kugelstoßen mit einer Weite von 6,16 Meter. „Das unterstreicht einmal mehr ihre Mehrkampfqualitäten“, freut sich Günter Seidel. „In Ostwestfalen gehört sie mit zur Spitze in ihrer Altersklasse.“ Seidel geht davon aus, dass Nia Wehmeyer mit ihrem Speerwurf in der Westfälischen Jahresbestenliste auftauchen wird.

Zwei vierte Plätze erreichte der Rahdener Olek Wojciechowski (M14). Im Kugelstoßen kam er auf eine Weite von 8,96 Meter und blieb laut Seidel ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Beim Heinz-Culemann-Gedächtnis-Sportfest in Nammen hatte er eine Woche vorher die Kugel gut einen Meter weiter gestoßen. Auch im Diskuswurf landete er auf Rang vier. Er kam auf eine ordentliche Weite von 23,74 Meter. „Wenn wir die technischen Probleme lösen können, wird er da auch noch bessere Leistungen bringen können“, sagt Seidel.

Gute Leistungen, die bei den hohen Ansprüchen bei den Ostwestfalen-Meisterschaften nicht für die vordersten Plätze reichten, zeigte Johanna Krüger (W13). Im Weitsprung kam sie mit 4,35 Meter auf einen fünften Platz. Über 60 Meter Hürden wurde sie bei einer Zeit von 11,39 Sekunden Achte.

Nele Kämper (v.l.), Denise Reinhardt (beide TuSpo Rahden) und Kira Palmowski (ATSV Espelkamp) gingen bei den Ostwestfalen-Meisterschaften in Bad Salzuflen an den Start.

Am Sonntag standen die Ostwestfalen-Meisterschaften für Männer, Frauen und Jugendliche in Bad Salzuflen auf dem Programm. Die 19-jährige Nele Kämper (WJU20) vom TuSpo Rahden verteidigte erfolgreich ihren Titel aus dem Vorjahr und wurde wieder Meisterin im Speerwurf. Mit einer Weite von 39,41 Meter verbesserte sie sich leicht gegenüber dem Vorjahr und war der Konkurrenz deutlich überlegen. Im Kugelstoßen kam sie mit einer Weite von 9,75 Meter auf den dritten Rang. Günter Seidel nennt ihre Leistung „bemerkenswert“ und „hochkarätig“ – besonders vor dem Hintergrund, dass Nele Kämper als Studentin und Handballspielerin nicht übermäßig viel Zeit fürs Leichtathletik-Training hat. Kämper nimmt Anfang Juli bei den Westfalenmeisterschaften in Gütersloh teil.

Die Rahdenerin Denise Reinhardt (WJU20) landete im Kugelstoßen mit 8,91 Meter auf dem fünften Platz. Im Speerwurf wurde sie mit 22,67 Metern Neunte.

Bei den Frauen lief Kira Palmowski vom ATSV Espelkamp ohne Konkurrenz über 1500 Meter in 5.45,65 Minuten zum Titel. Fünfter über 200 Meter (Männer) wurde Tillmann Weingärtner vom Isenstedter SC mit einer Zeit von 25,22 Sekunden.

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