Fußball-Bezirksliga: TuS Dielingen fordert Bad Salzuflen 

Der nächste Riese, bitte!

Falls Dirk Schomäker ausfällt, rückt David Schmidt (r.) gegen den SC Bad Salzuflen wieder mehr in den Mittelpunkt. - Foto: Russ

Wehdem - Von Maik Hanke. Zwei Riesen hatte der TuS Dielingen bereits vor der Brust. Beiden hat sich der Aufsteiger in die Fußball-Bezirksliga erfolgreich widersetzt. Nach dem Sieg über den FC Preußen Espelkamp und dem Unentschieden gegen den FC Bad Oeynhausen folgt am Sonntag mit dem SC Bad Salzuflen der nächste Brocken. „Ich denke, wir haben einen Gegner, der uns richtig fordert, und bei dem wir vielleicht an unsere Grenzen stoßen werden“, sagt TuS-Fußballfachwart Heinfried Beneker. „Aber wir sind nicht chancenlos.“

Respekt müssen die Dielinger vor Bad Salzuflen haben, Angst aber sicher nicht. Ein völlig überforderter SC Bad Salzuflen ging vor zwei Wochen gegen den FC Preußen Espelkamp mit 0:3 baden, gewann am darauffolgenden Spieltag nur mit Ach und Krach gegen den TuS Lohe. Der Aufsteiger aus Dielingen hingegen, der in der Tabelle nur einen Punkt hinter Bad Salzuflen auf Rang fünf liegt, hat selbst noch kein einziges Saisonspiel verloren und stellt mit nur drei Gegentoren – zusammen mit den VfL Holsen – die beste Verteidigung der Liga.

Nach dem Sieg gegen Preußen Espelkamp und dem Unentschieden gegen den jetzigen Tabellenführer Bad Oeynhausen ist auch im Heimspiel gegen diesen Meisterschaftskandidaten eine kleine Sensation nicht ausgeschlossen.

„Die Stimmung ist gut – alles andere wäre nach dem Saisonstart ja auch ungewöhnlich“, sagt Heinfried Beneker. Unter der Woche waren 21 Mann beim Training, Coach Wolfgang Hagedorn hat wieder die Qual der Wahl, wen er aufstellt.

Neben Stefan Lekon wird allerdings wohl auch wieder Kapitän Dirk Schomäker ausfallen, der nach seinem Zehenbruch doch noch nicht wieder fit ist. „Er hätte gegen Schötmar wohl besser nicht spielen sollen“, schätzt Beneker. Wenn Schomäker ausfällt, würde David Schmidt wieder ins zentrale offensive Mittelfeld rücken. Samet Uslu und Andre Sporleder bilden womöglich eine Doppelsechs. Anstoß ist um 15 Uhr.

„Ein Spiel auf Augenhöhe“, wie Trainer Stefan Bernholt sagt, wartet auch auf den FC Preußen Espelkamp, der zeitgleich den BV Stift Quernheim empfängt. „Die sind deutlich stärker, als der Tabellenplatz das im Moment aussagt“, meint Bernholt. „Die werden am Ende der Saison weiter oben stehen.“

Quernheim hat nach fünf Spielen erst fünf Punkte und einen Sieg auf dem Konto. Bernholt warnt aber vor einem eingespielten und technisch starken Gegner, der ohnehin für seine Offensivstärke bekannt ist. Bernholt ist dennoch zuversichtlich, dass seine beiden jungen Innenverteidiger Haktan Kelkit und Sean Davy, die zur neuen Saison erst aus der A-Jugend aufgerückt waren, die Quernheimer Stürmer in den Griff bekommen. „Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, sagt der Trainer, der seinen Verteidigern gar keine großen Anweisungen mit auf den Weg geben will.

„Wir werden mehr über uns reden“, sagt Bernholt. „Wir spielen ja immer anders, wollen variabel sein.“ Das sehe man daran, dass sich die Tore bisher auf viele unterschiedliche Spieler verteilt hätten. Dennoch: Mit Daniel Urban fehlt der erfolgreichste Torschütze gegen Quernheim.

Außerdem defintiv nicht dabei sein werden die verletzten Richard Urban, Tibor Sander und Daniel Penner. Noch Hoffnung hat Bernholt auf einen Einsatz von Eren Kelemci und Dennis Schmidt. Wer die entstehenden Lücken füllen soll, wisse Bernholt erst nach dem letzten Training.

FIFA-Klub-WM: Alle bisherigen Sieger

FIFA-Klub-WM: Alle bisherigen Sieger

Volvo hängt auf der Skipiste fest

Volvo hängt auf der Skipiste fest

Widerstand der Rebellen in Aleppo bricht immer mehr zusammen

Widerstand der Rebellen in Aleppo bricht immer mehr zusammen

Opel Insignia Grand Sport

Opel Insignia Grand Sport

Kommentare