Aufsteiger gegen TuS Tengern II

Nach Neun-Punkte-Start: TuS Stemwede vor Härtetest

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Jens Meier (r.) trug mit drei Treffern maßgeblich zum gelungenen Saisonauftakt bei Union Varl bei. 

Wehdem - Von Willi Pries. Mit einem solchen Start hatten wohl auch die kühnsten Optimisten beim TuS Stemwede nicht gerechnet. Drei Spiele, drei Siege und neun Punkte – mehr geht nicht. Doch am Freitagabend geht es für den Aufsteiger in der Fußball-Kreisliga A gegen den TuS Tengern II, den mit vier Punkten mäßig gestarteten Meisterschaftsfavoriten. Auch für Union Varl und den TuSpo Rahden geht es weiter.

Nachdem der TuS Stemwede mit dem SV Schnathorst und BW Oberbauerschaft zwei schwer einzuschätzende, aber durchaus machbare Gegner hatte, stellte sich am vergangenen Sonntag mit dem SC Isenstedt ein Team aus dem erweiterten Kreis der Meisterschaftsanwärter vor. Und auch der wurde bezwungen, wenn auch knapp mit 1:0. Nach Ansicht von Spielertrainer Sven Kassen jedoch durchaus verdient.

„Entweder haben die Isenstedter das nicht hinbekommen, was sie eigentlich vorhatten, oder wir waren tatsächlich abgezockter“, mutmaßte er. Seinem Team gelang es, den Gegner nach dem Führungstreffer durch Tim Varenkamp vom eigenen Tor wegzuhalten. „Wir hätten mit dem einen oder anderen Konter sogar schon früher für die Entscheidung sorgen können“, beschrieb Kassen den Verlauf.

So wurde es ein Kampf bis zur letzten Minute, den die Stemweder erfolgreich für sich entschieden. „Es ist am Ende auch immer schön, wenn sich die Jungs für ihren Einsatz selbst belohnen“, freute sich der Spielertrainer, der nach seiner Verletzungspause schon wieder eine gute Stunde mitwirken konnte.

Mit dem Erfolgserlebnis im Hinterkopf dürfte dem Aufsteiger nicht bange sein, wenn es heute Abend zu einem anderen Meisterschaftsanwärter geht: Beim TuS Tengern II können die Stemweder mit breiter Brust auflaufen (Anstoß 19.30 Uhr). „Die neun Punkte gegen den Abstieg haben wir erst mal im Sack, die nimmt uns keiner mehr“, so Kassen, der nach wie vor den Klassenerhalt als oberstes Ziel sieht.

Ebenfalls guter Dinge ist man bei Union Varl. Mit einem Remis und zwei Siegen ist der Saisonstart durchaus geglückt. Den 4:2-Sieg gegen Schnathorst bezeichnete Interims-Trainer Stefan Hartmann als verdient, vielleicht aber um ein Tor zu hoch. Der SVS war wie erwartet ein unangenehmer Gegner. „Die haben uns echt vor Probleme gestellt. An solchen Routiniers wie Christoph Kuhlmann in der Abwehr und Thorsten Korejtek im Tor muss man erst mal vorbei kommen“, so Hartmann. Zudem hatten die Schnathorster mit Marcel Noltemeyer einen gefährlichen Stürmer in ihren Reihen, der gleich zweimal seine Qualität unter Beweis stellte.

Der heutige Gegner BW Oberbauerschaft konnte in der vorigen Woche mit dem 2:1 in Gehlenbeck seinen ersten Sieg einfahren und wird heute Abend (19.30 Uhr) nachlegen wollen. Die Varler dürfen sich auf eine durchaus kniffelige Aufgabe einstellen.

Für den TuSpo Rahden steht ein Heimspiel gegen den VfB Fabbenstedt auf dem Programm. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt redete Spielertrainer Martin Neumann nach der 0:4-Pleite gegen Pr. Ströhen Klartext und kritisierte die mangelnde Einstellung seiner Spieler. Seine Worte schienen ganz offensichtlich Gehör gefunden zu haben. Beim 1:1 in Frotheim präsentierte sich sein Team trotz hochsommerlicher Temperaturen äußerst kampfstark und verdiente sich den Punkt.

„Das war ein ganz anderer Auftritt“, lobte Neumann nach dem Spiel. „Wir haben uns in der Woche zusammengesetzt und viele Dinge angesprochen. Das war sehr wichtig und die Mannschaft hat dann umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, so der TuSpo-Coach. Mit einem gemeinsamen Frühstück stimmten sich die Rahdener auf die wichtige Partie in Frotheim ein und traten anschließend als Einheit auf.

Gegen den VfB Fabbenstedt wollen die Auestädter nun nachlegen. „Das ist ein machbarer Gegner. Wir wollen gewinnen“, sagte Neumann. Fraglich ist dabei der Einsatz von Kapitän Jan Streich, der in Frotheim nach einem Schlag auf das Knie früh vom Feld musste.

In den weiteren Partien treffen der SV Schnathorst und der FC Lübbecke sowie Isenstedt und Gehlenbeck aufeinander. Bezirksliga-Absteiger SuS Holzhausen will seinen durchwachsenen Start gegen TuRa Espelkamp aufpolieren.

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