TuS N-Lübbecke - Wilhelmshavener HV 31:25

Schlussoffensive schraubt das Ergebnis in die Höhe

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Ramon Tauabo (l.) hatte doppelten Grund zum Feiern: Am Sonnabend wurde er 24 Jahre alt und gewann mit dem TuS N-Lübbecke das Auswärtsspiel beim Wilhelmshavener HV. Rene Gruszka (Mitte) und Torwart Nikola Blazicko jubeln mit. 

Wehdem - Von Maik Hanke. Der TuS N-Lübbecke baut seine Siegesserie aus. Der Tabellenzweite der zweiten Handball-Bundesliga gewann am Sonnabend auswärts beim Tabellen-Schlusslicht Wilhelmshavener HV am Ende deutlich mit 31:25 (16:12). Trotzdem musste der Favorit über weite Strecken des Spiels beißen. „Insgesamt bin ich zufrieden, wir haben ein gutes Spiel gezeigt“, sagte TuS-Trainer Aaron Ziercke nach dem Spiel.

Lübbeckes Kreisläufer Nils Torbrügge erzielte gegen den Wilhelmshavener HV fünf Tore.

Dass die Wilhelmshavener bisher punktloser Tabellenletzter sind, war zu Spielbeginn überhaupt nicht zu merken. Dreimal gingen die Gastgeber bis zum Stand von 4:3 nach gut sieben gespielten Minuten in Führung. Geburtstagskind Ramon Tauabo – er wurde am Sonnabend 24 Jahre alt – glich aus.

Pontus Zetterman und Nils Torbrügge brachten die Lübbecker mit ihren Toren zum 8:6 nach 18 Minuten erstmals mit zwei Toren in Führung. Weil Piotr Grabarczyk schon nach einer Viertelstunde die zweite Zwei-Minuten-Strafe bekam, setzte TuS-Trainer Ziercke Ante Kaleb neben Nils Torbrügge in den Innenblock der 6:0-Abwehr. Eine Kombination, die gut passte. Bis zur Pause ließ sich der TuS seine Führung nicht mehr nehmen. Vielmehr bauten die Gäste die Führung aus. Vom 12:10 zogen sie mit einem 5:2-Tore-Lauf auf 16:12 davon, wobei der Wilhelmshavener Rene Drechsler quasi mit dem Schlusspfiff zur Halbzeit noch einen Treffer markierte.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Lübbecker mit Pech, ließen mehrere Torchancen in Serie aus. Zunächst war das kein Problem, die Lübbecker hielten den Abstand. Doch dann wurde Wilhelmshaven stärker. Mit einem eigenen 4:1-Lauf kamen die Hausherren wieder auf einen Treffer heran und ließen sich nicht mehr so leicht abschütteln. Es entwickelte sich ein Kampf um jedes Tor.

Rund zehn Minuten vor Schluss knackte der TuS seinen Gegner aber endgültig. Rene Drechslers Treffer zum 25:27 sollte der letzte für den WHV sein. Torhüter Nikola Blazicko, mittlerweile im Spiel für Peter Tatai, hielt alles, was auf seinen Kasten kam, Tim Remer, Nils Torbrügge, Lukasz Gierak und Rene Gruszka waren die vier letzten Treffer des Spiels vorbehalten. Die deutlichste Führung war somit auch der Endstand: 31:25.

„Wir haben im Vorfeld die Stärke des Wilhelmshavener HV im Training angesprochen und das hat sich heute im Spielverlauf auch bewahrheitet“, sagte Aaron Ziercke nach dem Spiel. „Wir mussten richtig kämpfen und fighten, haben letztendlich die Aufgaben, die uns der WHV gestellt hat, gut gelöst.“ Der TuS bleibt mit dem vierten Sieg in Folge Tabellenzweiter hinter Bietigheim.

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