Nach der ersten Saison-Niederlage geht es im Kreispokal-Halbfinale weiter

„Müssen jetzt angreifen“ – Dielingen fordert Preußen

Andre Sporleder (Mitte) richtete Maximilian Borchardt (2.v.l.) und seine anderen Mitspieler nach der Niederlage wieder auf. - Foto: Hanke

Dielingen - Von Maik Hanke. „So ein Dreck!“ Auf dem Weg in die Kabine haderte David Schmidt mit sich, der Welt und dem Schiedsrichter. Der Mittelfeldmann des TuS Dielingen war in Gedanken an sein nicht gegebenes Freistoßtor, das den Spielverlauf am Sonntag hätte auf den Kopf stellen können. So aber stand es 1:4 gegen den SC Bad Salzuflen. Lange haben die Dielinger aber nicht Zeit, sich über die erste Niederlage in der Fußball-Bezirksliga zu grämen. Bereits Dienstagabend geht es im Kreispokal-Halbfinale in Espelkamp weiter.

„Wir müssen jetzt angreifen“, sagte Spielertrainer Wolfgang Hagedorn nach der Niederlage gegen Bad Salzuflen und vor dem Halbfinale gegen den FC Preußen Espelkamp. Ausgerechnet Preußen Espelkamp, mag man sagen. Schon zweimal hatten sich die beiden Teams kürzlich getroffen. In einem Vorbereitungsspiel gab es ein 8:3 für Espelkamp, am ersten Spieltag der Bezirksliga revanchierten sich die Dielinger mit einem 2:1-Sieg.

„Wenn du schon im Halbfinale stehst, willst du auch ins Finale“, sagt Hagedorn. Die Chancen in Espelkamp sieht er bei 50:50. „Vielleicht mit einem leichten Vorteil für Espelkamp.“ Denn die spielen nicht nur im heimischen Albert-Pürsten-Stadion, sondern nehmen langsam richtig Fahrt auf.

Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Dielingen, die Preußen-Trainer Stefan Bernholt noch Wochen später wurmte, holten die Espelkamper nun fünf Siege in Folge. Am Sonntag gab es ein 1:0 gegen den BV Stift Quernheim. Und vor gut zwei Wochen waren die Espelkamper die Mannschaft, die den SC Bad Salzuflen mit einem satten 3:0 nach Hause schickte.

Auch die Dielinger hatten ihre Chancen, das Spiel gegen Bad Salzuflen zu gewinnen. Aber Daniel Kamolz vergab in der Anfangsphase eine Riesenchance. Christian Wüppenhorst und Torwart Thorben Klöcker sorgten mit einem eklatanten Abspracheproblem für das 0:1, und dann war da noch David Schmidts ungültiges Freistoßtor, das das 2:1 hätte sein können: Keiner der Dielinger hatte gewusst, dass der Schiedsrichter zuvor auf indirekten Freistoß entschieden hatte und David Schmidts direkt geschossener Hammer nicht zählen würde.

Hagedorn freut sich auf starken Gegner

Dann aber ging Bad Salzuflen überraschend in Führung, Dielingen machte hinten auf und kassierte noch zwei Konter-Gegentore. „Die waren die letzten 20 Minuten eine Klasse besser“, gab Wolfgang Hagedorn zu. „Das haben sie eiskalt zu Ende gespielt.“ Vielleicht sei das Ergebnis ein Tor zu hoch ausgefallen. Aber im Prinzip ist Hagedorn das egal. „Wir sind für ein, zwei individuelle Fehler bestraft worden“, sagte er. „Wir haben heute ein bisschen Lehrgeld gezahlt.“

Die Niederlage werfe seine Mannschaft nicht aus der Bahn und breche auch nicht die anfängliche Euphorie des Aufsteigers, ist Hagedorn überzeugt. Ihn stört es nicht, dass es bereits Dienstagabend im Kreispokal weitergeht. Vielmehr freut er sich auf den starken Gegner.

Allerdings wird er nicht mit seiner besten Mannschaft auflaufen können. Dirk Schomäker soll seinen Zehenbruch weiter auskurieren, wäre aber aus beruflichen Gründen eh nicht dabei. Christian Wüppenhorst verletzte sich am Sonntag am Oberschenkel. Sein Einsatz ist ebenso unklar wie der von Ephraim Pieper und Andre Sporleder, die vermutlich nicht da sind. Aus dem Urlaub zurückerwartet wird hingegen Stefan Lekon.

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