Daniel Kamolz und Tristan Groß starten beim TuS Dielingen in der Bezirksliga durch / Abschied vom TuSpo Rahden war richtig, aber schwer

„Man muss schon immer alles geben“

Immer voller Einsatz: Neuzugang Daniel Kamolz.  - Fotos: Russ

Dielingen - Daniel Kamolz und Tristan Groß haben vieles gemeinsam. Sie sind beide 21 Jahre alt, haben – abgesehen von einer kurzen Zeit in der Jugend von Preußen Espelkamp – beim TuSpo Rahden gespielt, dort in der Vorsaison 16 beziehungsweise 14 Tore geschossen und jetzt gemeinsam den Sprung in die Bezirksliga gewagt. Und auch da haben sie mit dem TuS Dielingen bereits ihre Qualität unter Beweis gestellt.

Obwohl beide überzeugt sind, dass sie den richtigen Schritt getan haben, fiel der Abschied aus Rahden nicht leicht. Daniel Kamolz hatte vor zwei Jahren bereits mit dem TuS Dielingen verhandelt, TuSpo Rahden dann aber doch noch eine Chance gegeben. „Ich wollte eigentlich in Rahden bleiben, weil es mir dort so gut gefallen hat“, so Kamolz, der allerdings vergeblich auf eine sportliche Verbesserung der Mannschaft gehofft hatte. Also folgte nun doch der Wechsel. „Das fiel mir überhaupt nicht leicht“, gibt Kamolz zu.

Tristan Groß (hinten) zeigte gegen Pr. Espelkamp ein gutes Spiel.

Wenige Wochen, nachdem er die Zusage aus Dielingen erhalten hatte, einigte sich auch Tristan Groß mit dem Bezirksliga-Aufsteiger. „Der Wechsel war schwierig für mich, weil es in Rahden eine gute Truppe war. Mit zwei Drittel der Mannschaft habe ich schon seit der Jugend zusammengespielt.“ Für Groß war die Eingewöhnungsphase in Dielingen nicht ganz leicht, obwohl es die Mannschaft ihm und den anderen Neuzugängen sehr einfach gemacht, wie alle Neu-Dielinger immer wieder bestätigen. „Es war super, wie sie uns aufgenommen haben“, sagt Kamolz, der bereits einige Spieler privat kannte.

Für Tristan Groß war der Start etwas schwieriger, weil er sich im April den Arm gebrochen hatte und erst im Juni wieder mit dem Lauftraining beginnen konnte. „Ich musste hart kämpfen, um wieder meine alte Form zu erreichen“, so Groß. Ganz habe er die hundert Prozent noch nicht erreicht, aber er sei auf einem guten Weg. Das Tor im ersten Liga-Pflichtspiel gegen Preußen Espelkamp gibt ihm Auftrieb. „Das war eine Bestätigung für mich.“ In der Vorbereitung hatte er einige Male etwas unglücklich vor dem Tor agiert. „Er dachte schon, dass er gar nicht mehr trifft“, weiß Trainer Wolfgang Hagedorn um die Gemütslage des 21-Jährigen. Entsprechend freute er sich am Samstag über das Tor seines jungen Schützlings. Er sei kein Spieler, der leicht aufgibt, sagt Groß über sich selbst und verspricht, dass das Tor gegen Espelkamp keine einmalige Sache war.

Auch der Konkurrenzkampf im gut ausgestatteten Dielinger Kader ist eine neue Erfahrung für Groß und Kamolz. „Das kannte ich aus Rahden gar nicht“, erinnert sich Groß an den relativ kleinen Kader. Die Herausforderung, sich in jedem Training beweisen zu müssen, nimmt er gerne an. „Man macht sich jetzt schon Gedanken darüber, wie das Training gelaufen ist, aber es macht auch Spaß. Das Niveau ist in Dielingen höher als in Rahden. Hier kann einfach jeder gut Fußball spielen.“

Auch Daniel Kamolz kam trotz seiner Erfolgsbilanz in Rahden mit gemischten Gefühlen nach Dielingen. „Ich war anfangs sehr skeptisch, ob ich viele Spielanteile bekomme.“ Umso glücklicher ist er nun, dass er seiner Mannschaft in den ersten Spielen bereits mit Toren helfen konnte. Zuletzt traf er innerhalb einer Woche zweimal im Pokal, einmal gegen Landesligist TuS Tengern und zuletzt gegen Espelkamp. Keine schlechte Bilanz. Kamolz ist aber sehr bewusst, dass er sich auf seinem guten Start nicht ausruhen darf. „Wir haben einen breiten Kader, und der Verein sucht ja noch einen weiteren Stürmer. Da muss man schon immer alles geben“, so Kamolz.

Ihr Trainer hatte an den beiden Rahdenern wenig zu kritisieren. „Sie sind kämpferisch stark und topfit. Und sie haben eine hundertprozentige Trainingsbeteiligung“, lobte er nach dem Liga-Auftakt gegen Espelkamp. „Wenn die beiden bei hundert Prozent sind, werden wir noch viel Freude an ihnen haben“, ist Hagedorn überzeugt. J mer

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