Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke verliert auch gegen den TBV Lemgo – 23:25

Die Luft ist raus

Bobby Schagen (hier im Spiel gegen den Bergischen HC) und der TuS N-Lübbecke sind so gut wie abgestiegen. - Foto: Pollex

Lübbecke - Von Maik Hanke. Noch immer ist der Abstieg von Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke nicht offiziell – doch mittlerweile ist die Luft im Abstiegskampf für die Lübbecker endgültig raus. Beim ebenfalls krisengebeutelten TBV Lemgo setzte es mit einem 23:25 (11:13) die nächste Niederlage.

„Wir haben es dem TBV relativ einfach gemacht, denn Lemgo war heute alles andere als unschlagbar“, sagte TuS-Trainer Goran Perkovac nach dem Spiel. „Wir haben teilweise guten Handball gespielt und gut gestanden. Teilweise reicht aber nicht aus.“

Perkovac beklagte, dass seine Mannschaft mehrere hundertprozentige Torchancen verpasst und auch Siebenmeter verworfen habe, und insgesamt die Wurfkraft aus dem Rückraum fehlte. „Ich bin nicht extrem enttäuscht, denn wir haben teilweise auch gut gespielt.“

Gut war etwa die Anfangsphase: Die Lübbecker legten mit 2:0 (4.) vor und behielten die Führung bis zum 6:5 (14.). Schon zwei Minuten später lag Lemgo das erste Mal vorn und sollte die Führung nach dem 8:8 (22.) überhaupt nicht mehr hergeben.

Mit einem Zwei-Tore-Abstand ging es beim Stand von 13:11 in die Pause. Die zweite Hälfte lief dann für die Lübbecker wie so oft in letzter Zeit: Direkt nach Wiederanpfiff wurden sie vom Gegner überrollt. Bis zur 42. Minute baute der TBV seinen Vorsprung auf sechs Tore Abstand aus – 20:14. Bei sieben Lemgoer Treffern hatten die Lübbecker also nur dreimal genetzt.

Erst mit Beginn der Schlussphase – das nächste typische Merkmal – bäumte sich der TuS nochmal auf, verkürzte durch seinen besten Werfer des Spiels Niclas Pieczkowski auf 18:21 (48.).

Danach bekam Defensivmann Piotr Grabarczyk nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte, und nach vorne ging auch nichts mehr. Die Lübbecker erzielten acht Minuten lang keinen Treffer. Lemgo zog auf 25:19 spielentscheidend davon (57.). Der TuS verkürzte kurz vor Schluss nochmal, am Ende hieß es aber 25:23 für Lemgo.

Noch ist der TuS nicht offiziell abgestiegen, er müsste allerdings seine restlichen drei Spiele gewinnen (unter anderem gegen Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen), und der TVB 1898 Stuttgart müsste alle verbliebenen Spiele verlieren.

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