Fußball-Kreisliga A endet mit Drama im Tabellenkeller: Pr. Ströhen muss gewinnen und hoffen

Der letzte Vorhang

Am Boden: Der SSV Pr. Ströhen steht vor dem Abstieg aus der Kreisliga A. - Foto: Pries

Wehdem - Von Willi Pries. Eine spannende Saison neigt sich dem Ende zu. Am Sonntag müssen die Fußballer in der Kreisliga A einmal noch auf die Bühne, bevor der letzte Vorhang fällt. Auch wenn der Begriff „Schauspieler“ untern den Fußballern nicht unbedingt als Kompliment gilt, so wird es auch im letzten Akt am Sonntagnachmittag ähnlich wie im Theater zugehen.

So gibt es die Hauptdarsteller, allen voran der TuS Dielingen, der am Sonntag ganz besonders im Rampenlicht stehen wird. Mit der offiziellen Meisterehrung wird der TuS verdientermaßen für seine starken Leistungen in fast allen Auftritten belohnt. Die Meisterschaft und den Aufstieg hat der TuS zwar dann schon seit zwei Wochen in der Tasche, die Ehrung durch den Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Eikenhorst mit dem Meisterteller dürfte aber noch einmal die Feierlaune bei den Dielingern wecken.

Das Spiel gegen den FC Lübbecke, den viele vor der Saison als Konkurrenten des neuen Meisters gesehen hatten, bekommt am Sonntag wohl eher eine Nebenrolle. Aber natürlich gibt es, wie in jedem Theaterstück, nicht nur die strahlenden Gewinner: Auch große Dramen und Verlierer gehören dazu.

Hier schwenkt der Spot in den Tabellenkeller zum SSV Pr. Ströhen. Eines ist vor dem Spiel der Nordkreisler schon sicher: Der direkte Klassenerhalt wird für den SSV nicht mehr möglich sein. Nur wenn der Rivale SV Börninghausen im Spiel gegen denTuS Tengern II nicht punktet, können sich die Pr. Ströher noch in ein Entscheidungsspiel retten.

Ein eigener Sieg beim SV Schnathorst ist dafür allerdings die Voraussetzung – und das dürfte für das Team von Spielertrainer Marcell Katt schwer genug werden. Im Hinspiel gegen den SV Schnathorst führten die Pr. Ströher schon mit 3:1 und verloren dann doch noch mit 3:4.

„Wir sind also vorgewarnt und müssen alles geben“, sagt Co-Trainer Stefan Windhorst. Zuletzt fehlte, nach einem guten Auftritt beim Sieg in Isenstedt, doch anscheinend der Glaube an die eigenen Stärken. Es folgten Niederlagen gegen Gehlenbeck, BW Oberbauerschaft, Tengern II.

Bei der letzten Niederlage gegen Dielingen sah Windhorst aber wieder gute Ansätze. Auch wenn das Spiel mit 1:4 deutlich verloren ging, konnte sein Team gegen den Meister lange Zeit mithalten.

Entscheidungsspiel wäre kommende Woche

„Das stimmt mich positiv. Aber wir wissen auch, dass wir erst einmal selbst gewinnen müssen, sonst brauchen wir gar nicht auf Börninghausen schauen. Ohne eigenen Sieg ist alles wertlos“, so Windhorst vor dem Spiel.

Der SV Börninghausen holte mit einem Sieg gegen den FC Lübbecke einen wichtigen Dreier und hat nun alle Trümpfe in der Hand. Ein Punkt reicht gegen den TuS Tengern II, für den es um nichts mehr geht. Sollte es zu einem Entscheidungsspiel kommen, wird dieses in der kommenden Woche ausgetragen.

Dem VfL Frotheim fällt im letzten Spiel gegen den BSC Blasheim nur noch eine Statistenrolle zu. Die Frotheimer wollen nur noch versuchen, mit einem Sieg in der oberen Tabellenhälfte zu bleiben, um die Saison einigermaßen versöhnlich zu beenden.

Der VfB Fabbenstedt, der seit dem letzten Sonntag den Klassenerhalt sicher hat, tritt gegen den TuS Gehlenbeck an, wo sich Trainer Christoph Kämper von der Kreisliga-Bühne verabschiedet. Verabschieden muss sich auch Schlusslicht Türk Gücü Espelkamp nach dem Spiel gegen BW Vehlage. Für die Espelkamper geht es für mindestens ein Jahr runter in die Kreisliga B.

In den weiteren Spielen tritt Tura Espelkamp gegen den SC Isenstedt an sowie der TuSpo Rahden gegen BW Oberbauerschaft. Die Rahdener werden die Saison als Aufsteiger mit einem guten Mittelfeldplatz beenden und dürften auch im kommenden Jahr für einige Überraschungen gut sein.

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