Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke gelingt zweiter Saisonsieg und darf nochmal hoffen

Leidenschaft wird belohnt

Jubel beim Lübbecker Vuk Lazovic: Dem TuS N-Lübbecke gelingt der zweite Saisonsieg. - Foto: Pollex

Lübbecke - Der TuS N-Lübbecke lebt noch! Der stark vom Abstieg bedrohte Handball-Bundesligist gewann am Sonnabend gegen den TVB 1898 Stuttgart mit 23:22 (10:13) und darf sich doch noch einmal kleine Hoffnungen machen, die Klasse zu halten. Jetzt sind es nur noch drei Punkte zum rettenden Ufer, und die Lübbecker haben außerdem ein Spiel mehr zu bestreiten als die direkte Konkurrenz.

Nach einem Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten freute sich TuS-Trainer Goran Perkovac über einen aus seiner Sicht verdienten Erfolg: „Nicht weil wir besser waren, sondern weil wir gefightet haben und mit Herz zurückgekommen sind.“

Das Spiel begann für die Lübbecker nämlich alles andere als gut. Schon nach rund sieben Minuten lagen die Hausherren mit drei Toren Abstand hinten (2:5). Stuttgart machte das Spiel, bei den Rot-Schwarzen fehlte es an allem. Bereits nach 21 Minuten musste außerdem der zuletzt immer wieder von Verletzungen geplagte Linksaußen des TuS, Tim Remer, ausgewechselt werden.

Auch sonst tauschte Goran Perkovac bereits in der ersten Hälfte kräftig durch, brachte Piotr Grabarczyk für Vuk Lazovic an den Kreis, stellte Nikola Blazicko für Matevs Skok ins Tor, setzte außerdem auf Tom Wetzel und Niclas Pieczkowski statt Pontus Zetterman und Tim Suton.

Stuttgart zog zeitweise auf fünf Tore Abstand davon (11:6, 21. Minute), hielt ansonsten über weite Strecken der Partie einen Vier- oder zumindest Drei-Tore-Vorsprung und ging mit 13:10 in die Pause. Lübbecke spielte zweitligareif.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Lübbecker immerhin die Leidenschaft wieder gefunden: Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff glich Bobby Schagen aus (13:13). Schagen war es auch, der drei Minuten später den TuS in Führung schoss – 16:15. Die Lübbecker spielten mutiger und sollten nicht mehr in Rückstand geraten – auch dank mehrerer starker Paraden von Keeper Blazicko.

In der Schlussphase hatte der 22-jährige Schwede Pontus Zetterman seinen großen Auftritt. Er erzielte die drei wichtigen letzten Tore seines Teams.

„Wir haben einmal mehr gesehen: Wer kämpft und etwas unbedingt erreichen will, dem gelingt dies auch“, sagte Goran Perkovac nach dem Spiel. „Ich bin mir sicher, dass wir noch Freude an dieser Mannschaft haben werden. Wir geben nicht auf, werden kämpfen bis zum letzten Spiel.“

Der Klassenerhalt ist allerdings weiter nur sehr schwer zu erreichen: Erster Gegner in einem knallharten Restprogramm ist am 4. Mai Serienmeister THW Kiel. - han

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