Bezirksliga: Absteiger gegen Aufsteiger? Union Varl empfängt Preußen Espelkamp

Ein Kreis – zwei Welten

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Trainer Philipp Knappmeyer will sein Team um Patrick Spreen (r.) gegen den FC Preußen Espelkamp kämpfen sehen.

Varl - Von Maik Hanke. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen vor dem Kreisduell in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr) nicht sein: Union Varl steht bereits als Absteiger fest, der FC Preußen Espelkamp hofft auf den Aufstieg in die Landesliga. Auch sonst könnten die Vereine kaum verschiedener sein: „Es treffen zwei völlig unterschiedliche Haltungen und Philosophien aufeinander“, sagt Varls Trainer Philipp Knappmeyer.

Preußen Espelkamp, sagt Knappmeyer, sei ein Verein mit einer hohen Leistungsorientierung. Varl habe eher einen breitensportlichen Charakter und sei eingebettet in die dörfliche Gemeinschaft. Das sei auch gut so, Knappmeyer hofft aber, dass seine Jungs trotz des Schützenfest-Wochenendes im Ort sich am Sonntag ordentlich vorbereitet zum Spiel präsentieren.

Uwe Korejtek

„Es gehört sich vielleicht, den Fokus eher auf den Freitag statt auf den Samstag zu legen“, mahnt Knappmeyer seine feierlustigen Spieler. Denn nach der desaströsen Vorstellung beim 0:9 gegen den VfL Holsen in der Vorwoche erwartet Knappmeyer eine Reaktion. „Für uns geht es darum, uns viel besser zu präsentieren und uns vernünftig aus der Bezirksliga zu verabschieden.“ Gegen Holsen waren die Varler nach zwei Gegentoren total eingebrochen. „Wir müssen uns bewusst sein, dass Uwe Korejtek seinen Spielern das mit auf den Weg geben wird“, sagt Varls Spielertrainer. Es ist ihm wichtig, dass seine Spieler auf einen Rückstand kämpferisch statt resignierend reagieren.

Knappmeyer rechnet also mit mächtig Druck von den Espelkampern. „Es ist klar, dass die nach zwei Spielen ohne Sieg jetzt wieder gewinnen wollen.“ Preußen steht auf Rang drei, punktgleich mit dem SC Vlotho und dem FC Bad Salzuflen. Knappmeyer sieht die Adlerträger weiter „voll im Titelrennen“.

Bei den Varlern wird es im Saisonendspurt personell nochmal richtig eng: Für Lars Meier und Marco Hodde ist die Saison beendet. Meier ist am Oberschenkel verletzt, Hodde ist auf Reisen.

SuS Holzhausen kann sich am Sonntag retten

Außerdem plagen Arif Arifoglou weiter Rückenschmerzen. Knappmeyer hofft noch auf seine Einsätze, aber womöglich fällt auch er aus. Mit dabei ist am Sonntag zumindest Benjamin Drumann, den Knappmeyer wegen Knieproblemen zuletzt schonte.

Vor einem Endspiel im Abstiegskampf steht am Sonntag (15 Uhr) der SuS Holzhausen. Gegner ist der direkte Konkurrent SV Kutenhausen/Todtenhausen, gegen den die Holzhauser im Hinspiel mit 1:5 baden gegangen waren. „Das wird schon ‘ne schwere Nuss“, sagt Trainer Jörg Bohlmann. „Gerade weil auch Dennis Schultz und Timm Meyer nicht dabei sind.“

Philipp Knappmeyer

Die beiden Spieler hatten sich im Spiel am vergangenen Sonntag gegen den SV Werl-Aspe die fünfte Gelbe Karte abgeholt. „Schultz hatte ich extra gesagt, dass ich ihn gleich rausnehme.“ Dass er sich noch die Karte einhandelte, sei „richtig ärgerlich“. Sollten die Holzhauser gewinnen und gleichzeitig der TuS Lohe in Schötmar verlierne, wäre das gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Dann stünde Holzhausen drei Spiele vor Schluss neun Punkte vor der Abstiegszone – mit einem deutlich besseren Torverhältnis als die Konkurrenz. „Aber wenn wir verlieren, dann wird es haarig“, sagt Bohlmann. In den letzten drei Spielen warten mit Vlotho, Dützen und Espelkamp drei schwere Gegner auf die Holzhauser, die alle Matches zu Hause austragen.

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