Fußball-Kreispokal-Finale am Montag: FC Preußen Espelkamp empfängt TuS Tengern

Klassiker geht in neue Runde

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TuS Tengerns Kapitän Wojtek Kosecki nahm im vergangenen Jahr den Kreispokal aus den Händen des Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Eikenhorst entgegen. Dieses Jahr fehlt er den „Kleeblättern“.

Espelkamp - Von Maik Hanke. Für den TuS Dielingen geht es gegen den BSC Blasheim nur um die Eintrittskarte für die große Pokalfeier, für den FC Preußen Espelkamp und den TuS Tengern geht es auch um den Pott und einen Eintrag ins Geschichtsbuch des Fußballkreises Lübbecke. Am Montag, Tag der Deutschen Einheit, steigt im Albert-Pürsten-Stadion in Espelkamp der Endspieltag im Fußball-Kreispokal 2016.

„Wir müssen und wollen gewinnen“, sagt Dielingens Fußballfachwart Heinfried Beneker über das Spiel um Platz drei gegen Blasheim. Sportlich hat das Duell des Bezirksligisten mit dem Tabellenletzten der Kreisliga A eine eher untergeordnete Bedeutung. „Den Spielern geht es vor allem um die Eintrittskarte“, sagt Beneker. Denn wer Dritter wird, ist neben den beiden Finalisten eingeladen zur großen Feier beim Pokalsponsor Barre.

Allerdings kann das Spiel bei den Dielinger auch das derzeit angeschlagene Selbstbewusstsein wieder aufpolieren. Der Bezirksligist hat seit vier Pflichtspielen nicht mehr gewonnen, in der Liga gab es zuletzt zwei Niederlagen und am Donnerstag ein Unentschieden gegen den BV Stift Quernheim. Im Halbfinale waren die Dielinger vorige Woche am FC Preußen Espelkamp gescheitert.

Wolfgang Hagedorn vom TuS Dielingen hat es im kleinen Finale mit dem BSC Blasheim von Sebastian Numrich zu tun.

Das kleine Finale wird auch eine Chance sein für Spieler, die zuletzt weniger Spielanteile beim TuS Dielingen hatten. Und möglicherweise ist es eine erste Trainingseinheit für den an einem Zehenbruch laborierenden Kapitän Dirk Schomäker, der darauf hofft, endlich wieder in Fußballschuhen auf dem Platz stehen zu können. Wahrscheinlicher ist aber, dass er frühestens beim kommenden Liga-Spiel gegen den VfL Holsen wieder dabei sein.

Sebastian Numrich

Völlig ohne Druck kann der BSC Blasheim ins Spiel gehen. Zu verlieren hat der krasse Außenseiter nichts. Vielmehr können es die Spieler genießen, beim Endspieltag auf dem Feld zu stehen. Allein dabei zu sein, ist für den A-Ligisten etwas Besonderes. Das hatte Coach Sebastian Numrich schon vor dem Halbfinale gegen den TuS Tengern gesagt. Anpfiff ist um 14 Uhr. Im Finale ab 16 Uhr gibt es dann die nächste Auflage des Klassikers zwischen dem TuS Tengern und dem FC Preußen Espelkamp. Die beiden Teams trafen in den vergangenen sechs Finals viermal aufeinander. Drei davon gewann der FC Preußen. Die letzte Auflage des Duells gab es 2015, als sich der TuS Tengern mit 7:0 gegen Espelkamp durchsetzte.

Die Trainer Holm Hebestreit trifft mit dem TuS Tengern und dem FC Preußen Espelkamp aufeinander.

„Es hat immer einen hohen Stellenwert, den Kreispokal zu gewinnen“, sagt Tengerns Trainer Holm Hebestreit. „Wir würden den Pokal gerne wieder mitnehmen und als Vertreter des Fußballkreises im Verbandspokal starten.“ Das diesjährige Verbandspokal-Spiel gegen die Sportfreunde Siegen sei ein absolutes Highlight gewesen. Wer den Titel in die Höhe recken dürfte, ist beim einzigen Landesligisten im Fußballkreis allerdings noch nicht raus. Kapitän Wojtek Kosecki, der den Pokal 2015 entgegennahm, fehlt. Ebenfalls nicht dabei sind Alexander Knicker und Alexander Borchard. Ohnehin plant Hebestreit, eine Reihe an Spielern aufs Feld zu schicken, die in der Liga zuletzt wenige Einsätze hatten.

Stefan Bernholttrifft mit dem TuS Tengern und dem FC Preußen Espelkamp aufeinander.

Der ambitionierte Bezirksligist FC Preußen Espelkamp ist am Montag in der ungewohnten Außenseiter-Rolle. Vielleicht ein Vorteil, um befreit aufspielen zu können. Denn nach zwei Liga-Spielen ohne Sieg – einem 1:3 gegen Holsen und einem 2:2 gegen TuRa Löhne – hat das Selbstvertrauen der vergangenen Wochen bei der Mannschaft von Stefan Bernholt gelitten.

„Tengern spielt eine Liga höher. Die sind ein Stück weit Favorit“, gibt Bernholt zu. „Ich sehe es aber als 50:50-Spiel.“ Auch Bernholt kündigte einige personelle Veränderungen im Vergleich zu den vergangenen Spielen an. Er habe aber durch die Bank charakterlich und qualitativ hervorragende Spieler und ist sich sicher, dass er Tengern das Leben schwer machen wird. „Klar wollen wir gewinnen. Wir wollen den Pott“, sagt Bernholt. Er habe nämlich keine Lust, als Verlierer bei der großen Pokalfete des Sponsors aufzukreuzen.

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